Diskussion im Gemeinderat

Gesucht: Die optimale Lösung für den Mangfallsteg in Gmund

Der Mangfallsteg, erstmals errichtet 1954, ist prägend für Gmund.
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Der Mangfallsteg, erstmals errichtet 1954, ist prägend für Gmund.

Gmund – Wegen Baufälligkeit musste Anfang April der Holzsteg über die Mangfall gesperrt werden.

Bereits im Mai sprach sich der Gmunder Gemeinderat grundsätzlich für den Bau einer neuen Holzbrücke aus (wir haben berichtet). Diese soll bis zum Ende des Jahres errichtet sein. Allerdings ist man noch auf der Suche nach der optimalen Lösung für den Steg-Neubau. 

Zur jüngsten Gemeinderatssitzung war wiederum Planer Sepp Schreder vom gleichnamigen Ingenieurbüro in Rosenheim erschienen, um konkrete Varianten vorzustellen. Dabei machte er deutlich, dass die größte Herausforderung beim besagten Brückenbau das Einbringen der 17 bis 18 Meter langen Pfähle sei. Der Ingenieur kam in diesem Zusammenhang erneut auf den schwierigen, aus Seeton bestehenden Untergrund zu sprechen. Um einen 56 Meter langen Steg mit künftig 2,50 statt wie bisher 1,50 Meter Breite zu realisieren, müssten 14 Holzpfähle – sieben an jeder Seite – mit einem Durchmesser von 40 bis 50 Zentimetern in den Boden gerammt werden. 

Was die geschätzten Baukosten des neuen, mit einem 1,10 Meter hohen Geländer versehenen Mangfallsteges inklusive Abbruch des alten Bauwerks angeht, standen zuletzt zwischen 250.000 und 350.000 Euro im Raum. Dazu kommen etwa 20.000 Euro für das Baugrundgutachten sowie weitere 70.000 Euro für Planung und Statik. Während der ausführlichen Diskussion am Sitzungsabend wurde deutlich, dass es noch Fragen in puncto Steg-Neubau zu klären gibt. Deshalb wurde dann eine weitere Entscheidung zurückgestellt.       rei

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