Bilder und Geschichten

Künstler zeigen Werke in Pop-up-Galerie im Bleicher-Haus

Künstler aus dem Tegernseer Tal haben sich mit ihrer Pop-up-Galerie im Bleicher-Haus eingerichtet: (v.l.) Hans Schneider, Ursula-Maren Fitz, Priska Büttel, Lucia Kordecki und Hans Weidinger.
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Künstler aus dem Tegernseer Tal haben sich mit ihrer Pop-up-Galerie im Bleicher-Haus eingerichtet: (v.l.) Hans Schneider, Ursula-Maren Fitz, Priska Büttel, Lucia Kordecki und Hans Weidinger.

Gmund – Bilder, die Geschichten erzählen, zeigen die Künstler der "Gruppe Tal" in einer neuen Pop-up-Galerie im Bleicher-Haus in Gmund.

Sie wollen auch in Corona-Zeiten Präsenz zeigen: Sechs heimische Künstler der „Gruppe Tal“ haben im Juli eine Pop-up-Galerie in der Gmunder Ortsmitte eröffnet. Die Ausstellung auf Zeit findet in den leer stehenden Räumen des Bleicher-Hauses statt. Dort, wo bis Ende 2019 das Schreibwarengeschäft Kudla angesiedelt war, gibt es jetzt Bilder und Skulpturen zu bestaunen, die sowohl verzaubern, als auch sensibilisieren und nachdenklich stimmen.

„Unsere Pop-up-Galerie ist bis auf Weiteres an den Samstagen, jeweils von 10 bis 12 Uhr, geöffnet“, informiert Hans Weidinger. Er ist Mitbegründer der „Gruppe Tal“, die bereits seit den 1970er Jahren besteht. Außerdem obliegt Weidinger die Organisation der allseits bekannten und beliebten „Gmundart“-Ausstellung im Jagerhaus. Diese konnte heuer wegen der Pandemie ebenso wenig stattfinden wie „Tre Laghi“, die große Gastausstellung mit österreichischen und italienischen Künstlerfreunden.

Mit ihrer Pop-up-Galerie bringen die Künstler aus dem Tegernseer Tal Farbe und Leben in die Räume am Gmunder Stachus. „Wir können hier solange ausstellen, bis sich ein neuer Mieter oder Eigentümer gefunden hat“, sagt Weidinger, der gemeinsam mit Priska Büttel, Ursula-Maren Fitz, Kurt Gmeineder, Lucia Kordecki und Hans Schneider seine Werke präsentiert.

Farbstarke, beeindruckende Gemälde und Fotografien treffen auf faszinierende Glasobjekte und Stein-Glas-Skulpturen. Außerdem gibt es zwei Objekte des im Jahr 2015 verstorbenen Waki Zöllner zu sehen. In der Pop-up-Galerie an der Tölzer Straße 2a fällt es dem Besucher leicht, dem schwierigen und bedrückenden Alltag mal für kurze Zeit zu entfliehen und die Seele baumeln zu lassen.

„Unsere Werke sollen Geschichten erzählen, dem Betrachter dabei aber auch genügend Platz lassen, sich in die fantastische Welt der Farben und Formen hineinzuversetzen“, erläutert Weidinger und weist darauf hin, dass auch individuelle Besichtigungstermine vereinbart werden können. rei

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