Für Ärzte ohne Grenzen

Realschüler aus Gmund spenden für Flüchtlinge von Moria

Verena Schmid, Tobias Rixner, Julia Schmid und Tobias Schreiner mit Spendenscheck bei Videoschalte
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Per Video-Schalte bedankte sich Marie von Manteuffel (Ärzte ohne Grenzen) für die 750 Euro bei den Schülersprechern (v.l.) Verena Schmid und Tobias Rixner sowie Julia Schmid (r.) und Realschulleiter Tobias Schreiner.

Gmund – Die Bilder des brennenden Flüchtlingslagers von Moria haben auch die Schüler der Realschule Tegernseer Tal berührt. Sie haben an Ärzte ohne Grenzen gespendet.

Die Bilder des brennenden Flüchtlingslagers von Moria gingen um die Welt. „Unter anderem im Sozialkunde-, Ethik- und Religionsunterricht werden immer auch aktuelle Themen besprochen und wir haben schnell gespürt, dass es die Schülerinnen und Schüler sehr beschäftigt, was hier mitten in Europa geschieht“, berichtet Schulleiter Tobias Schreiner. Bei den regelmäßigen Treffen mit den Schülersprechern kam dann die Idee auf, mit einer Spende die notleidenden Menschen zu unterstützen.

Von Schulfesten und Aktionen der SMV im Vorjahr stand ein Überschuss zur Verfügung, der nun an die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ gespendet wurde. Die symbolische Übergabe der 750 Euro erfolgte digital: Marie von Manteuffel, Ansprechpartnerin für die Themen Flucht und Migration im Berliner Büro von Ärzte ohne Grenzen, informierte die Jugendlichen im Rahmen einer Videokonferenz über die Arbeit der Hilfsorganisation und beantwortete alle Fragen. Das Videotelefonat wurde aufgezeichnet und steht nun allen Klassen zur Verfügung, damit die Schüler auch erfahren, was mit der von ihnen erwirtschafteten Spende passiert.

Am Ende des Gesprächs richtete die Vertreterin der Hilfsorganisation einen Dank und Appell an die Jugendlichen: „Das ist wunderbar, macht weiter so. Das ist genau, was wir brauchen in unserer Gesellschaft; dass wir nicht glauben, die Politik wird sich schon um alles kümmern, sondern jeder kann im Kleinen was dazu beitragen, dass es insgesamt gelingt.“ ft

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