Auf den Drahtesel umsteigen

Aktionstag in Gmund: Warum die Gemeinde dazu aufruft, sich am Radfahren zu beteiligen

Beim ersten autofreien Sonntag in Gmund stand im vergangenen Jahr das Rad im Mittelpunkt des Geschehens.
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Beim ersten autofreien Sonntag in Gmund stand im vergangenen Jahr das Rad im Mittelpunkt des Geschehens.

Gmund – Bei einem Aktionstag in Gmund unter dem Motto „Ran an die Pedale – mit dem Radl unterwegs" sollen Bürger zum Radfahren motiviert werden.

„Ran an die Pedale – mit dem Radl unterwegs“ lautet das Motto einer Aktion, zu der die Gemeinde Gmund anlässlich des Europäischen Tages des Fahrrads sowie des Weltfahrradtages aufruft. Ob für den Weg zur Arbeit, für Besorgungen oder im Rahmen der Freizeitgestaltung – am 3. Juni sollte das Rad Fortbewegungsmittel Nummer 1 in der am Nordufer des Tegernsees gelegenen Kommune sein. Jeder, der an diesem Tag mit seinem Draht­esel unterwegs ist, wird gebeten, Fotos zu schießen.

Tag des Fahrrads

Der seit 1998 jährlich stattfindende Europäische Tag des Fahrrads wurde eingeführt, um auf die zunehmende Belastung im Straßenverkehr hinzuweisen. Dabei soll das Bewusstsein gestärkt werden für eine ökonomische, gesunde und ökologische Fortbewegungsmethode mit Nachhaltigkeit für die Umwelt.

Diese Ziele hat sich auch der 2018 aus der Taufe gehobene Weltfahrradtag auf die Fahnen geschrieben.

„Das Thema Rad ist uns sehr wichtig. Mit unserer kleinen Aktion wollen wir es für die Bevölkerung noch ein Stück weit spannender und präsenter machen“, wirbt Veronika Simon, Radverkehrsbeauftragte der Gemeinde. Am Mittwoch seien die Gmunder – egal welchen Alters – dazu eingeladen, in die Pedale zu treten und Bildmaterial einzufangen. „Wir freuen uns, wenn bis zum 7. Juni Fotos vom Aktionstag per E-Mail eingereicht werden“, sagt die Radverkehrsbeauftragte und gibt folgende Adresse bekannt: veronika.simon@gmund.de. „Die Gemeinde verlost dann unter allen Einsendungen schöne Sachpreise rund um das Thema Fahrrad. Außerdem wird im Gemeindeboten ein Potpourri an Bildern gezeigt“, lässt Simon wissen.

Dass Gmund sehr viel daran liegt, das Fahrrad mehr in den Fokus des täglichen Gebrauchs zu rücken, ist bekannt. Wie berichtet, strebt die Gemeinde an, in den Genuss des Titels „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ zu kommen. Auf dem Weg dorthin – die erste Etappe ist bereits zurückgelegt – muss sie allerdings ein anspruchsvolles Prüfverfahren durchlaufen.

Eine gute Gelegenheit, das Rad in all seinen Facetten zu präsentieren, bot sich beim ersten auto­freien Sonntag in Gmund im April vergangenen Jahres. Veranstaltet von der Bürgerinitiative „Agmunda21“, der Gemeinde, dem Arbeitskreis Energie und Umwelt sowie dem Arbeitskreis Verkehr erwies sich der Aktionstag „Gmund autofrei unterwegs“ als voller Erfolg. rei

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