Überraschende Neuigkeiten

Diese guten Nachrichten hat Gmunds Bürgermeister Alfons Besel

+
Bei der Bürgerversammlung hielt Gmunds Bürgermeister Alfons Besel (r.) Rück- und Ausblick.

Gmund – Überraschende Neuigkeiten hat Bürgermeister Alfons Besel in der jüngsten Bürgerversammlung: Mehrere Grundstücksgeschäfte konnten erfolgreich abgeschlossen werden.

Es waren überraschende Neuigkeiten, mit denen Gmunds Bürgermeister Alfons Besel jüngst bei der Bürgerversammlung aufwartete: In puncto Geh- und Radweg zwischen Dürnbach und Finsterwald ist die Gemeinde endlich ein gutes Stück weiter. Das heißt, der sogenannte Lückenweg kann zum Großteil geschlossen werden. Zudem sind der Kommune zwei Grundstücksgeschäfte geglückt. Sie konnte jeweils eine Fläche in Finsterwald und am Gmunder Ortseingang erwerben.

„Es freut mich, dass ihr euch trotz Bianca alle zur Bürgerversammlung auf den Weg gemacht habt“, begrüßte Besel die Gmunder. Während draußen Sturmtief „Bianca“ tobte, ging es drinnen im vollbesetzten Neureuthersaal harmonisch zu. Musikalisch umrahmt von der Feierabendmusi kam bei den Gmundern echte Freude auf.

In seinem Bericht lobte der Bürgermeister den Zusammenhalt in der von Tradition und Moderne geprägten Gemeinde, würdigte das hohe ehrenamtliche Engagement und hob hervor: „Unser gemeinsames Fundament ist unsere Ortsgemeinschaft, das kommunale Selbstverwaltungsrecht und unsere demokratischen Werte.“

Freilich brachte Besel am Versammlungsabend auch den Gaudiwurm, der sich am Faschingssonntag von Dürnbach nach Gmund schlängelte, zur Sprache: „Schee war‘s, ein grandioser Faschingszug mit fantastischen Wagen, ausgelassenen Maschkeras und Tausenden fröhlichen Zuschauern“, ließ der Rathauschef das narrische Treiben Revue passieren und gratulierte den Seegeistern sowie allen anderen Teilnehmern.

„Wir haben zum Jahreswechsel die große Wiese hinter dem Tegernseer Hof in Finsterwald kaufen können“, informierte Besel anschließend und erläuterte, dass das Grundstück für die Gemeinde bedeutsam sei, da durch dessen Erwerb der dort gelegene Eisplatz auf Dauer gesichert sei. Zudem handele es sich um eine große landwirtschaftliche Fläche, die auch langfristig der Landwirtschaft zur Verfügung stehen solle, zeigte Besel auf.

Und er berichtete gleich noch von einer weiteren Errungenschaft: „Wir konnten am Gmunder Ortseingang ein etwa 2.000 Quadratmeter großes Grundstück von der Schörghuber-Gruppe erwerben.“ Dieser Kauf – des Bürgermeisters Dank galt Alexandra Schörghuber – ermögliche der Gemeinde frei und unabhängig von Investorenwünschen die komplette Ortsmitte und das Bahnhofsareal zu überplanen. Gmund gehören nun alle zentralen Grundstücke südlich der Wiesseer Straße, beginnend beim Parkplatz am Strandbad Kaltenbrunn bis hin zum Bahnhofsplatz, ließ das Gemeindeoberhaupt wissen.

In Sachen Radverkehrskonzept teilte Besel mit, dass die Verhandlungen für das noch offene längere Zwischenstück am Geh- und Radweg Finsterwalder Straße einen Abschluss gefunden hätten. „Wir haben das Grundstück erworben“, berichtete der Bürgermeister erfreut und erläuterte, dass der Auftrag für den Lückenschluss des besagten Bereiches bereits erteilt sei. Allerdings könne der Weg aufgrund voller Auftragsbücher voraussichtlich erst im Juni fertiggestellt werden.

Den Blick in die Zukunft richtend, erklärte Bürgermeister Alfons Besel, dass die Gemeinde Gmund in diesem Jahr besonders das Thema „Nachhaltige kommunale Entwicklung“ beschäftigen werde. Gerade im Tegernseer Tal gehe es darum, eine Antwort auf den Wachstumsdruck zu finden, insbesondere in puncto bezahlbarer Wohnraum, sparsamer Umgang mit Grund und Boden sowie Verkehr und Tourismus.

Es gehe um Lebensqualität in allen Lebenslagen und um eine gute Zukunft für die künftigen Generationen im Tegernseer Tal. „Das kann aber nur eine Gemeinschaftsaufgabe von uns allen sein. Darum schwebt mir eine Zukunftswerkstatt vor, in der wir uns darüber austauschen und klar werden, wie wir uns eine nachhaltige Entwicklung eigentlich vorstellen“, hob Bürgermeister Alfons Besel hervor und verkündete: „Das wird ein ganz interessantes Projekt mit Strahlkraft in Richtung Zukunft.“ rei

Auch interessant

Meistgelesen

Er war seit Samstag vermisst: 30-Jähriger wohlbehalten wieder aufgetaucht
Er war seit Samstag vermisst: 30-Jähriger wohlbehalten wieder aufgetaucht
Warum Absolventen der FOS Holzkirchen an ihre Schule zurückkehren
Warum Absolventen der FOS Holzkirchen an ihre Schule zurückkehren
Sie machen Co-Working auch in Holzkirchen möglich
Sie machen Co-Working auch in Holzkirchen möglich
Coronavirus in Oberbayern: Polizei führt fast 21.000 Kontrollen durch
Coronavirus in Oberbayern: Polizei führt fast 21.000 Kontrollen durch

Kommentare