100 Stück übergeben

Fab-Lab Oberland stellt besonderen Corona-Schutzschild fürs E-Werk her

Alexander Kutschera vom Fab-Lab überreicht die Gesichtsschilde für die Mitarbeiter des E-Werks Tegernsee an Manfred Pfeiler.
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Alexander Kutschera vom Fab-Lab überreicht die Gesichtsschilde für die Mitarbeiter des E-Werks Tegernsee an Manfred Pfeiler.

Gmund – Das E-Werk Tegernsee hat jüngst 100 besondere Gesichtsvisiere für seine Mitarbeiter erhalten. Das Fab-Lab Oberland macht es möglich. So entsteht Schutz aus dem 3-D-Drucker.

Alexander Kutschera hat vor Kurzem im Namen des Fab-Lab Oberland 100 Gesichtsschilder an Manfred Pfeiler, geschäftsführender Werkleiter des E-Werk Tegernsee, übergeben. Die Gesichtsschilder basieren auf einem Gestell aus dem 3-D-Drucker und sind für die Angestellten des E-Werks bestimmt, die manche Tätigkeiten mit konventionellen Mund-Nasen-Schutzmasken nur schwer ausführen können. Für die Produktion kooperiert der Verein Fab-Lab Oberland mit dem Maker-Vs-Virus-Hub in München. Dort produzieren ehrenamtliche Helfer mithilfe von 97 3-D-Druckern die nötigen Gestelle, die anschließend mit Visieren ausgestattet werden – fertig ist das Gesichtsschild.

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Alexander Kutschera, MINT-Manager bei der SMG-Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach und projektverantwortlich für das Fab-Lab, erklärt: „Wir haben selbstverständlich gleich zugesagt, die Schilder bereitzustellen und mit dem 3-D-Druck im Oberlab in Gmund begonnen. 100 Stück wären aber aufgrund des zeitnahen Liefertermins nicht möglich gewesen. Deshalb freuen wir uns, mit dem Maker-Vs-Virus-Hub auf einen starken Pool zurückgreifen zu können, aus dem wir gemeinsam das Münchner Umland und damit auch den Landkreis Miesbach mit Gesichtsschildern ausstatten können.“

Manfred Pfeiler, geschäftsführender Werkleiter des E-Werk Tegernsee, ergänzt: „Über einen Zeitungsartikel, in dem über Schüler mit 3-D-Druck Gesichtsvisiere herstellen, bin ich auf die Idee gekommen, beim Fab-Lab Oberland anzufragen, ob sie nicht auch für uns Gesichtsschilder herstellen können. Ein kurzes Telefonat später war die Sache organisiert und wir haben eine sichere Ergänzung zu unseren Hygienemaßnahmen für unsere Mitarbeiter.“

Die Produktion der Gesichtsschilder basiert derzeit ausschließlich auf Spenden, die über das Fab-Lab Oberland organisiert werden. Helfer und Interessierte können folgende Daten für Spenden nutzen:

  • Kontoinhaber: FabLab Oberland e.V.
  • IBAN: DE47711525700012346755
  • Bank: Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee
  • Verwendungszweck: Spende Maker-Vs-Virus-Hub München (+ Name der Organisation, falls nicht mit Kontonamen übereinstimmend).

Sollten überschüssige Gelder nach Abschluss des Maker-Vs-Virus-Projekts vorhanden sein, werden diese für einen After-Corona-Grillabend für alle Helfer verwendet. Der Rest wird nach Auszahlung offener Posten an den DRK-Corona-Nothilfefonds gespendet, berichtet das Team. ksl

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