Einheitliches Gebührenkonzept

Diese neuen Parkgebühren hat der Gmunder Gemeinderat beschlossen

Kostenloses Parken wie hier am Volksfestplatz wird es künftig nicht mehr geben in Gmund.
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Kostenloses Parken wie hier am Volksfestplatz wird es künftig nicht mehr geben in Gmund.

Gmund – Parken kostet künftig in Gmund – und das auf allen Parkplätzen. Der Gemeinderat hat sich jüngst auf ein einheitliches Gebührenkonzept geeinigt.

Bislang sind in Gmund lediglich Wander- und Badeparkplätze gebührenpflichtig gewesen – jedoch nicht inner­orts. Das soll sich ändern. Der Gemeinderat hat nun ein Gebührenkonzept auf den Weg gebracht.

Zur Erinnerung: Bereits im September 2019 hatte das Gremium beschlossen, weitere Parkplätze zu bewirtschaften. Bei der jüngsten Ratssitzung ging es nun um Parkdauer, Gebührenhöhe und -staffelung. Dergleichen Details waren von der Verwaltung ausgearbeitet und zuletzt von den Fraktionssprechern vorab diskutiert worden.

Die künftigen Tarife sehen folgendermaßen aus: Innerorts auf See- und Volksfestplatz sowie an Mangfallstraße, Ludwig-Erhard-Platz und Wiesseer Straße 16/Raiffeisenbank sowie an den Freizeitparkplätzen an Strandbad Seeglas, Wiesseer Straße beim Strandbad Kaltenbrunn, Gasse und künftig in Ostin gelten täglich, von 8 bis 18 Uhr, einheitliche Preise. Das heißt: Zwei Stunden sind gebührenfrei, danach fallen für jede angefangene halbe Stunde 50 Cent an. Das Tagesticket kostet 5 Euro. Die Höchstparkdauer beträgt innerorts drei Tage (15 Euro).

An den Freizeitparkplätzen darf höchstens zehn Stunden geparkt werden. Die Pendlerparkplätze an den Bahnhaltepunkten Gmund/Wiesseer Straße, Finsterwald/Bernöckersiedlung und Moosrain/Bahnhofstraße sind künftig rund um die Uhr gebührenpflichtig. Parken kostet dort 1 Euro pro Tag, die Wochenkarte – Ausgabe am Automaten – 5 Euro. Es darf maximal eine Woche geparkt werden.

Wie bisher auch werde es weiterhin fahrzeugbezogene Saisonausweise geben. Dafür fallen statt bisher 48 Euro in Zukunft 60 Euro an. Die Gebühr für den Jahresparkausweis erhöht sich von 96 Euro auf 120 Euro. Mit einer Gegenstimme wurde das Gebührenkonzept vom Ratsgremium abgesegnet und die Verwaltung beauftragt, eine entsprechende Änderung beziehungsweise Neufassung der Parkgebührenverordnung zur Beschlussfassung vorzubereiten. rei

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