Polizei untersucht Ursache

Schülerinnen mit Atemnot: Großeinsatz am Gymnasium Miesbach

Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei an der Sporthalle des Miesbacher Gymnasium
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Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei war an der Sporthalle des Miesbacher Gymnasiums im Einsatz.
  • VonFridolin Thanner
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Miesbach – Ein Großaufgebot an Einsatzkräften eilte am Donnerstagmittag (13. Januar) zum Gymnasium Miesbach. Mehrere Schülerinnen hatten über Atemnot geklagt.

Zunächst klagten sechs Schülerinnen aus zwei fünften Klassen in den Umkleidekabinen der Turnhalle plötzlich über Übelkeit und starken Reizhusten. „Drei weitere Kinder bekamen kurz darauf ähnlich starke Symptome, sodass von der Schule unmittelbar der Rettungsdienst verständigt wurde“, berichtet Christian Redl, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Miesbach.

Ein Großaufgebot der Rettungsdienste, der Feuerwehr sowie der Polizei und des Landratsamtes traf kurz darauf an der Schule ein und versorgte die aus der Turnhalle mittlerweile evakuierten Schüler. Neben einem Behandlungsplatz, an dem die betroffenen Kinder von mehreren Notärzten versorgt wurden, richteten das Bayerische Rote Kreuz und die Polizei eine Betreuungsstelle für die unverletzten Schüler und die verständigten Eltern in der Schule ein.

Sechs der verletzten Schüler wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. 16 weitere Schüler, die über leichte Atemwegreizungen klagten, wurden in der Schule von Ärzten und dem Rettungsdienst versorgt.

Der Gefahrguttrupp des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd und die von der Feuerwehr Miesbach nachalarmierten Feuerwehren aus Hausham und Tegernsee, die über spezielle Messgeräte zur Erkennung von Gefahrstoffen verfügen, konnten bei den unter Atemschutz durchgeführten Messungen in der Turnhalle und den Umkleidekabinen keine ursächlichen Stoffe feststellen. Die weiteren Ermittlungen zur Ursache hat die Polizeiinspektion Miesbach übernommen.

Gegen 14 Uhr konnte schlussendlich Entwarnung für den Turnhallenkomplex gegeben und der Einsatz vor Ort sukzessive beendet werden.

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