Nach Bedenken der FWG-Fraktion

Hartpenninger Kindergarten an Kapazitätsgrenze: Gemeinderat sucht nach Lösungen

Kindergarten Großhartpenning
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Der Kindergarten in Großhartpenning wurde 2020 aufwendig saniert. Heuer könnte es dort eng werden. Die Marktgemeinde Holzkirchen sucht nach Lösungen.

Holzkirchen – Die FWG-Fraktion im Holzkirchner Gemeinderat hat Bedenken wegen des Kindergartens in Hartpenning angemeldet.

In der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses machte Torsten Hensel (FWG) auf eine drohende Betreuungslücke aufmerksam und bat um Lösungsvorschläge, damit auch weiterhin möglichst viele Kinder in Großhartpenning wohnortnah in den Kindergarten gehen können. Bürgermeister Christoph Schmid sagte zu, sich der Sache anzunehmen. Ein Patentrezept gebe es aber nicht.

Im Sommer 2020 wurde die Sanierung des Kindergartens in Großhartpenning abgeschlossen. Rund 130.000 Euro ließ sich die Marktgemeinde als Träger die Dämmung des Dachs, neue Fenster und einen neuen Anstrich der Fassade kosten. Das und die, wie er in der Anfrage der FWG-Fraktion formulierte, lobenswerten Anstrengungen der Marktgemeinde, um allen Eltern und ihren Kindern ihren Wunschplatz anbieten zu können, honorierte Hensel auch.

Nach seinen Informationen ist es aber fraglich, ob heuer im Kindergarten in Großhartpenning alle Plätze für die zu erwartenden Anmeldungen ausreichen. „Darüber wird im Dorf schon gesprochen“, sagte Hensel. Grund dafür sei, dass der Kindergarten derzeit mit 25 Kindern voll belegt ist, aber nur zwei von ihnen heuer in die Schule kommen.

Überschlagsmäßig sollen aber acht weitere Geschwisterkinder in den Kindergarten nachrücken. Torsten Hensel bat daher um eine Einschätzung der Verwaltung, ob er die Situation richtig bewerte und wie dann trotzdem möglichst viele oder am besten alle Kinder in Großhartpenning wohnortnah und zusammen mit ihren Geschwistern und Freunden den Kindergarten besuchen könnten.

Wie Schmid noch in der Sitzung sagte, könne es bei dem einzügigen Kindergarten in Großhartpenning dieses Jahr tatsächlich eng werden: „Wir werden nach proaktiven Lösungen suchen, damit Geschwister möglichst zusammenbleiben können und Eltern ihre Kinder nicht in verschiedene Einrichtungen bringen müssen.“ Er bat aber auch um Verständnis, wenn dies nicht immer gehen sollte: „Zauberkünste haben wir leider keine.“ hac

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