Miteinander Zukunft gestalten

Neujahrsempfang Hausham: Jens Zangenfeind wirbt für gemeinsames Handeln

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Haushams Bürgermeister Jens Zangenfeind nahm beim Neujahrsempfang Bürger und Politiker in die Pflicht, sich gemeinsam mit einem offenen und ehrlichen Miteinander auf einen guten Weg in die Zukunft zu machen.

Hausham – Miteinander die Zukunft gestalten. Das wünscht sich Bürgermeister Jens Zangenfeind beim Neujahrsempfang in Hausham und wirbt für gemeinsames Handeln.

In der gut besuchten Aula der Grund- und Mittelschule forderte Bürgermeister Jens Zangenfeind am Freitagabend (10. Januar) die Gäste des Neujahrsempfangs auf, die Zukunft Haushams weiterhin gemeinsam zu gestalten. Wie Zangenfeind sagte, ist in der im April zu Ende gehenden Wahlperiode des Gemeinderates vieles auf den Weg gebracht und umgesetzt worden. Für die anstehenden Projekte mahnte er, sich auch weiterhin die notwendige Zeit zu nehmen, die für eine gute und erfolgreiche Umsetzung erforderlich ist und sich nicht von einer allgemeinen Hektik antreiben zu lassen.

„Die Zukunft liegt in unseren Händen, und ich glaube, wir müssen vor ihr keine Angst haben“, gab sich Zangenfeind entschlossen, als er einige der heuer anstehenden Projekte aufzählte. So soll 2020 unter anderem am Bahnhof ein Ärztezentrum entstehen und die Sanierung der Naturfreundestraße in Angriff genommen werden. Außerdem werden der amtierende und der neu gewählte Gemeinderat die Schaffung von bezahlbaren Grundstücken für einheimische Familien im Bereich der Huberbergstraße ebenso begleiten wie die Lösung von Verkehrsproblemen etwa an der Schlie­rachbrücke. Zudem soll mit dem Bau des straßenbegleitenden Radweges nach Gmund eine deutliche Verbesserung für Radfahrer geschaffen werden.

Mit fröhlichem Applaus wurde Zangenfeinds Einlassung zur Verlegung des Bahnüberganges belohnt: „Seit sechs Jahren steht das beim Neujahrsempfang auf meiner Liste der zu erledigenden Dinge. Falls ich nächstes Jahr wieder hier stehen darf, hoffe ich, dass das da nicht mehr auftaucht.“ Wie Zangenfeind versprach, möchte der Gemeinderat auch weiterhin vehement darum kämpfen, dass der Förderturm saniert und das Bergbaumuseum in diesem Bereich eine neue Heimat findet.

In all dem sieht Zangenfeind, wie er sagte, große Chancen, die genutzt werden müssen, aber auch die Verpflichtung, die Heimat für die kommenden Generationen zu bewahren. Wie er weiter feststellte, werde die Welt allerdings immer schnelllebiger, hektischer und die Kommunikationswege über das Internet rasend schnell. Das wiederum führe oft zu dem Eindruck, dass anscheinend immer weniger Zeit zur Verfügung steht. Dazu meinte der Rathaus­chef zum Ende seiner Ansprache salomonisch: „Vielleicht geht es aber manchmal weniger um ein Zeitproblem, als um ein Gewichtungsproblem. Für jeden von uns sollte es Bereiche geben, die ihm so wichtig sind, dass man sich hierfür einfach die Zeit nimmt, die erforderlich ist. Das gilt natürlich genauso für den Gemeinderat, der gut und zum Wohle aller Bürger entscheiden muss.“ hac

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