Zuschuss in Höhe von 9.300 Euro

Warum Hausham eine Prämie für 94 Hektar Gemeindewald erhält

Ansicht auf Hausham
+
Als großer Waldbesitzer profitiert Hausham von der Bundeswaldprämie. Noch ist aber nicht entschieden, wie die 9300 Euro Zuschuss eingesetzt werden.

Hausham – Hausham besitzt 94 Hektar Gemeindewald. Nun gibt es dafür einen Zuschuss des Bundes – auch wegen der Corona-Pandemie.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und deren wirtschaftlicher Folgen hat die Bundesregierung für den Sektor Forst und Holz eine Subventionssumme von insgesamt rund 700 Millionen Euro bereitgestellt. Wie Bürgermeister Jens Zangenfeind kürzlich im Gemeinderat informierte, profitiert nun auch Hausham als kommunaler Waldbesitzer von dieser sogenannten Bundeswaldprämie und darf sich über einen Zuschuss in Höhe von 9.300 Euro freuen.

Laut Rathauschef befinden sich rund 94 Hektar Forstbetriebsfläche im Gemeindebesitz. Damit dürfte Hausham größter kommunaler Waldbesitzer im Landkreis Miesbach sein. Bewirtschaftet wird die Fläche per vertraglicher Vereinbarung vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Holzkirchen.

Wie Peter Lechner vom AELF bei der Sitzung erklärte, habe seine Behörde dann auch den für den Förderantrag notwendigen Nachweis der nachhaltigen Bewirtschaftung des Waldbesitzes und dessen Zertifizierung ausgestellt. Damit sei Ende 2020 der Weg für Hans Bramböck als Referent für Wald- und Grünlandbesitz und Gemeindekämmerer Martin Reisberger frei gewesen, den Förderantrag in Höhe von 100 Euro pro Hektar Wald zu stellen, der nun positiv beschieden wurde.

Der Gemeindewald befinde sich nach Lechners Einschätzung überwiegend in einem sehr guten und forstwirtschaftlich hochwertigen Zustand. Mehr als 30 Jahre habe sich eine positive Entwicklung feststellen lassen, die von einer Naturverjüngung und dem Waldumbau begleitet wurde. Dies zeige sich heute in nachhaltigen Waldbildern. Dazu trage auch die richtige Weichenstellung bei der Jagd bei, die für angepasste Wildbestände sorgt.

Eine Möglichkeit, die Bundeswaldprämie für das Gemeindeholz sinnvoll einzusetzen, wäre nach Lechners Einschätzung der Wegebau auf den Wallenburger Kogel. Außerdem würde die mit der Montessori-Schule Hausham 2020 am Högerberg angepflanzte Streuobstwiese durchaus noch den einen oder anderen Baum vertragen.

Dazu meinte Zangenfeind mit einem Augenzwinkern: „Mal schauen, ob wir dazu nicht eine hiesige Destillerie als Sponsor gewinnen können, die auch Obstbrände im Angebot hat.“ hac

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Planspiel Börse: Miesbacher Schüler landen auf Platz 1 in Bayern
Miesbach
Planspiel Börse: Miesbacher Schüler landen auf Platz 1 in Bayern
Planspiel Börse: Miesbacher Schüler landen auf Platz 1 in Bayern
Machbarkeitsstudie: Radweg zwischen Gmund und Otterfing machbar
Miesbach
Machbarkeitsstudie: Radweg zwischen Gmund und Otterfing machbar
Machbarkeitsstudie: Radweg zwischen Gmund und Otterfing machbar
Abstriche in Rottach: Corona-Testzentrum im früheren Postamt startet
Miesbach
Abstriche in Rottach: Corona-Testzentrum im früheren Postamt startet
Abstriche in Rottach: Corona-Testzentrum im früheren Postamt startet
Praxis zur Aussicht – Naturheilkunde & Osteopathie Magdalena Schulz
Miesbach
Praxis zur Aussicht – Naturheilkunde & Osteopathie Magdalena Schulz
Praxis zur Aussicht – Naturheilkunde & Osteopathie Magdalena Schulz

Kommentare