Kauf beschlossen

Haushamer Gemeinderäte bekommen neue Tablets

In Hausham gibt&#39s demnächst neue Tablets für die Gemeinderäte.
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In Hausham gibt's demnächst neue Tablets für die Gemeinderäte.

Hausham – Die Haushamer Gemeinderäte bekommen neue Tablets. Den Kauf haben sie vor kurzem beschlossen.

Bei der jüngsten öffentlichen Gemeinderatssitzung in Hausham informierte Barbara Stoib von der EDV-Abteilung des Rathauses über kompatible Software- und Hardwarelösungen für das neue Ratsinformationssystem. Als Ergebnis stellte sie fest, dass die über vier Jahre alten Tablets, die von den Räten momentan genutzt werden, dafür nicht mehr geeignet sind. Deshalb, und auch aus Umweltschutzgründen, genehmigte sich das Gremium und der Verwaltung einstimmig 22 neue Geräte. 

Zu Beginn vorangegangener Sitzungen waren schon des Öfteren Klagen zu hören, dass die Schnittstelle Rathaus-Gemeinderatstablet nicht mehr wirklich störungsfrei läuft und die Tablets der Gemeinderäte anfällig geworden sind. So mehrten sich Klagen von Gemeinderäten, die sich nicht mehr vernünftig auf die Sitzungen vorbereiten konnten, weil der Download von Unterlagen nicht mehr zuverlässig lief. Tatsächlich funktionieren laut Stoib die Geräte unterschiedlich gut, was auch an fehlenden und nicht mehr verfügbaren Sicherheitsupdates liegt. Um eine solide Schnittstelle zu haben, die auch mit dem neuen Ratsinformationssystem harmoniert, empfahl die EDV-Expertin, neue iPads anzuschaffen. 

Bürgermeister Jens Zangenfeind warb um Zustimmung und verwies darauf, dass nicht öffentliche Unterlagen nicht einfach mit der Post zu verschicken sind und mit der elektronischen Verteilung eine Menge Papier und auch Toner eingespart wird. Das sieht auch Hubert Lacrouts (CSU) so: „Ihr wisst, ich bin ein sparsamer Mensch, aber mit dem, was wir uns in einem Jahr mit Porto- und Druckkosten einsparen, sind die neuen Tablets bezahlt.“ Außerdem wollte sich Lacrouts die Rückkehr zu riesigen Papiermengen lieber nicht vorstellen. Der Beschluss, 22 neue Tabletts für den Gemeinderat und die Verwaltung zu beschaffen, fiel dann auch einstimmig. Zur Verwertung der alten Geräte regte Thomas Danzer (SPD) an, diese der Schule zur Verfügung zu stellen. Dazu habe es, wie Kämmerer Martin Reisberger sagte, bereits eine Vorababfrage gegeben. Allerdings habe die Schule dann die Probleme, dass die veralteten Geräte mit der EDV-Umgebung des Digitalpakts 2 nicht mehr kompatibel sind. Weggeworfen sollen die Tablets aber nicht werden, so könnte sich der Rathauschef beispielsweise vorstellen, sie zum Verkehrswert zu verkaufen. hac

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