Hausham verlängert Betretungsverbot

Kein Badespaß am Loidlsee

Loidlsee mit Wasserpflanzen und Bewuchs
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Wegen diverser Gefahren unter und über Wasser besteht für den vom Bezirksfischereiverein Miesbach-Tegernsee genutzten Loidlsee auch für die nächsten 20 Jahre ein Bade- und Betretungsverbot.

Hausham – Winter- und Badefreuden wird es auch weiterhin im und am Loidlsee nicht gegen. Der Gemeinderat hat das Betretungsverbot verlängert.

Einstimmig hat der Gemeinderat Hausham bei seiner jüngsten Sitzung beschlossen, das im Oktober auslaufende Bade- und Betretungsverbot für den Loidlsee mit einer neuen Verordnung für die nächsten 20 Jahre aufrechtzuerhalten. Grund dafür sind Gefahren unter der Wasseroberfläche.

Wie Bürgermeister Jens Zangenfeind erklärte, befinden sich sehr viel Geäst und Fichtenstöcke in dem idyllisch gelegenen See. Zudem gibt es einen sehr starken Laichkrautbesatz. Die Schlieren dieser Pflanzen stellen für Badende eine weitere erhebliche Gefahr dar. Deshalb hatte bereits 1999 das Landratsamt Miesbach aus haftungsrechtlichen Gründen empfohlen, ein Badeverbot auszusprechen.

Dem kam die Gemeinde nach und verhängte eine solche Verordnung für die maximale Geltungsdauer von 20 Jahren. Da sich keine Umstände ergeben haben, dass sich der Gewässerzustand in der Zwischenzeit geändert hat, hielt es der Gemeinderat einstimmig für geboten, erneut ein Badeverbot für 20 Jahre auszusprechen. Das Nutzungsverbot erstreckt sich auch auf das Betreten und Befahren der Eisfläche. Zuwiderhandlungen können mit einer Geldbuße geahndet werden.

Entstanden ist der Loidlsee erst in den 50er Jahren durch einen Murenabgang des ehemaligen Bergwerks Hausham. Gespeist wird er vom Tiefenbach, Namensgeber war der damalige Revierjäger Loidl. hac

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