Schnelle Verbesserung

Neuen Kreisverkehr in Agatharied eröffnet und gesegnet – mit ganz viel Lob

Das Band zur offiziellen Freigabe des neuen Kreisverkehrs in Hausham zerschnitten (v.l.) Florian Deininger (Straßenbauamt Rosenheim), Bürgermeister Jens Zangenfeind, Landrat Wolfgang Rzehak, Peter Kadel (Teamleiter Straßenbau am Landratsamt) und Bauunternehmer Heinrich Isenmann.
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Das Band zur offiziellen Freigabe des neuen Kreisverkehrs in Hausham zerschnitten (v.l.) Florian Deininger (Straßenbauamt Rosenheim), Bürgermeister Jens Zangenfeind, Landrat Wolfgang Rzehak, Peter Kadel (Teamleiter Straßenbau am Landratsamt) und Bauunternehmer Heinrich Isenmann.

Hausham – Zwar wird er schon seit einigen Tagen befahren, aber nun ist der neue Kreisverkehr an B307 und MB8 in Agatharied auch offiziell eröffnet.

Genau so, wie es nicht mehr sein soll, war es plötzlich: Für rund eine Viertelstunde ging am vergangenen Freitagvormittag nichts mehr am Knotenpunkt B307 und MB8 in Agatharied. Zumindest für diejenigen ging es nicht weiter, die aus der oder in die Obere Tiefenbachstraße wollten. Die Polizei hatte abgeriegelt – für die offizielle Freigabe des neuen Kreisels. Und da waren sich dann alle Beteiligten einig, dass dieser eben doch hervorragend seinen Zweck erfüllt.

Eine „deutliche Verbesserung“ der Verkehrssituation lobte Landrat Wolfgang Rzehak ebenso wie Bürgermeister Jens Zangenfeind. Letzterer sprach zudem von einem „sehr guten Projekt“. Florian Deininger vom Staatlichen Bauamt Rosenheim nannte den neuen Kreisverkehr ein „imposantes Bauwerk“. Neben dem Straßenbauamt – zuständig für die B307 – und dem Landratsamt – Baulastträger der Kreisstraße nach Wörnsmühl – war die Gemeinde (Gehwege) an der insgesamt 1,8 Millionen Euro teuren Maßnahme beteiligt.

Von allen drei Partnern gab es ein dickes Lob für das ausführende Bauunternehmen Isenmann. „Glänzend“, attestierte Zangenfeind Heinrich Isenmann und seinem Team. Rund zwei Wochen früher als geplant ist der Kreisel fertig geworden. „Es hat alles gut harmoniert“, lobte Zangenfeind die Beteiligten und dankte Anliegern und Geschäftsleuten für deren Geduld.

Auch Rzehak freut sich über die schnelle Arbeit und den nun flüssiger fließenden Verkehr. Den Kreisel nannte der Landrat ein Beispiel für eine Verbesserung, „ohne viel Fläche zu verbrauchen“. Das sei bei Umgehungsstraßen eben nicht der Fall, und diese „lösen das Verkehrsproblem nicht“, machte Rzehak klar. Sie würden es nur verlagern. Zugleich sprach sich Rzehak für Investitionen in den öffentlichen Personennahverkehr aus.

Bevor der Agatharieder Kreisverkehr offiziell mit dem symbolischen Durchschneiden eines Bandes freigegeben wurde, segneten der evangelische Pfarrer Friedrich Woltereck und Kaplan Korbinian Wirzberger das Bauwerk. Dann konnte nach der kurzen Unterbrechung der Kreisel wieder seinen Zweck in alle Richtungen erfüllen. ft

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