Sanierung des Förderzentrums

Landrat besucht Großbaustelle in Hausham

Landrat Olaf von Löwis (3.v.l.) besichtigte mit (v.l.) Franz Weber, Schulleiterin Bärbel Lang, Bauleiterin Guilia Schütt, Gerhard de Biasio und Andreas Geipel die Baustelle der Anton-Weilmaier-Schule in Hausham.
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Landrat Olaf von Löwis (3.v.l.) besichtigte mit (v.l.) Franz Weber, Schulleiterin Bärbel Lang, Bauleiterin Guilia Schütt, Gerhard de Biasio und Andreas Geipel die Baustelle der Anton-Weilmaier-Schule in Hausham.

Hausham – Seit April 2017 wird das Sonderpädagogische Förderzentrum in Hausham in zwei Bauabschnitten erweitert und saniert.

Bis zu den Pfingstferien 2021 sollen alle Klassenzimmer bezugsfertig sein. Mit 17,9 Millionen Euro gehört der Schulbau zu den größten Investitionen des Landkreises. Landrat Olaf von Löwis hat sich vergangene Woche vor Ort zum ersten Mal selbst vom Baufortschritt an der Anton-Weilmaier-Schule überzeugt. 

Schulleiterin Bärbel Lang, Bauleiterin Guilia Schütt und der Liegenschaftsbetreuer des Landkreises, Andreas Geipel, führten die Delegation durch das Bestandsgebäude der Schule, wo gerade die Installations- und Trockenbauarbeiten durchgeführt werden. Olaf von Löwis, begleitet von Kreiskämmerer Gerhard de Biasio und Stellvertreter Franz Weber aus der Finanz- und Liegenschaftsverwaltung des Landkreises, war begeistert vom Baufortschritt: „Wahnsinn, was für ein phantastischer Lernort hier entsteht.“ Für den Landrat war es der erste Besuch auf der Baustelle. „Es war mir ein Herzensanliegen, zeitnah nach meinem Amtsantritt die Baustelle am Förderschulzentrum zu besuchen. Hier können wir als Landkreis allen Kindern, die aufgrund ihrer Behinderungen keinen einfach Start ins Leben hatten, die bestmögliche Förderung zukommen lassen.“ 

Der Landrat lobte besonders die helle, lichtdurchflutete Gestaltung der Räume und das angenehme Raumklima durch den viel verwendeten Baustoff Holz. Im ersten Bauabschnitt wurde die Schule um den Erweiterungsbau Richtung Tegernseerstraße ergänzt. Dort findet seit 2019 der Unterricht für die 210 Schüler mit Handicap statt. Im zweiten Bauabschnitt wird nun das Bestandsgebäude saniert. Dieses wurde 1984 fertiggestellt und war ursprünglich nur für Kinder mit Lernbehinderung konzipiert. Im Laufe der Jahre stieg die Schülerzahl kontinuierlich; gleichzeitig kamen immer mehr Kinder mit geistiger Behinderung und Schwerstmehrfach-Behinderungen hinzu. Der Platz wurde viel zu klein und der Anspruch an die Räume und Ausstattungen änderte sich. Seit 2009 sind deshalb vier Klassen in Containern vor der Schule ausgelagert, die nach Fertigstellung der beiden Gebäude abgebaut werden. 

Ab Mitte Juli beginnen die Restarbeiten an der Fassade der Gebäude. Das Bestandsgebäude könnte, so zumindest die aktuelle Planung, nach den Pfingstferien 2021 bezogen werden. Danach werden die Außenanlagen und der Parkplatz erstellt. Die Außenarbeiten sollten bis zum Schuljahresbeginn 2021/22 beendet sein. Für die beiden Bauabschnitte investiert der Landkreis laut Planung 17,9 Millionen Euro, wobei voraussichtlich 6,9 Millionen Euro an Fördermitteln erstattet werden. Zusammen mit den Maßnahmen am kreiseigenen Krankenhaus Agatharied ist das Förderschulzentrum die größte laufende Investition des Landkreises. „Diese Investition ist aber jeden Cent wert, denn sie kommt direkt unseren Kindern zugute“, betont Landrat von Löwis.     sg

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