Äpfel, Birnen und Paula

Montessori-Schule Hausham hinterlässt Spuren an neuer Streuobstwiese

Montessori-Schule am Högerberg in Hausham mit Apfelbaum
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Mit tatkräftiger Unterstützung von fleißigen Helfern der Montessori-Schule pflanzten AELF-Chef Rolf Oehler (Mitte l.) und Bürgermeister Jens Zangenfeind (Mitte r.) am Högerberg einen Apfelbaum der neuen Streuobstwiese ein.

Hausham – Kinder der Montessori-Schule in Hausham haben jüngst dabei geholfen, eine neue Streuobstwiese am Högerberg anzupflanzen.

Mit Feuereifer waren kürzlich Kinder der Montessori-Schule in Hausham mit dabei, eine Streuobstwiese am Högerberg zu pflanzen. Insgesamt wurden unter Anleitung des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Holzkirchen neun Obstbäume gepflanzt. Die rund 0,6 Hektar große Fläche dafür stellte die Gemeinde Hausham zur Verfügung.

Die Aktion ging auf einen landesweiten Aufruf des bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zurück, dem alarmierenden Rückgang der Streuobstwiesen in den vergangenen 55 Jahren um zirka 70 Prozent und dem jährlichen Verlust von etwa 100.000 Streuobstbäumen entgegenzutreten. Aufgefordert dazu wurden alle Landwirtschaftsämter. Beim Holzkirchner AELF hat der für das Revier Schliersee zuständige Förster Peter Lechner die Initiative ergriffen und mit seiner Kollegin Theresia Dennhöfer den Bepflanzungsplan erstellt. Die Fläche dazu stellte die Gemeinde Hausham am Högerberg an der Auffahrt zum Brenten zur Verfügung. Die Pflege der Streuobstwiese wird der Bauhof mit tatkräftiger Unterstützung der Montessori-Schüler übernehmen.

Übereinstimmend erklärten Haushams Bürgermeister Jens Zangenfeind und Rolf Oehler, Chef des AELF Holzkirchen, dass es besonders erfreulich und wichtig sei, die örtlichen Schulen und Kindergärten nicht nur zur Anpflanzung, sondern auch in die weitere Pflege und natürlich auch die Ernte mit einzubeziehen. Gemeinsam setzten Oehler und Zangenfeind schließlich symbolisch einen Apfelbaum der Sorte „Schöner von Nordhausen“ ein, der als guter Pollenspender gilt und ein säuerlich-feines Aroma hat.

Die schnöden Zahlen und Fakten waren den rund 20 Kindern der gemischten ersten bis vierten Klasse aber herzlich egal. Sie hatten sichtlich einen Heidenspaß bei der Anpflanzung ihrer sechs Apfel- und zwei Birnenbäume. Die Fellenberg-Zwetschge, die von der zweiten Klasse gepflanzt wurde, bekam sogar schon einen Namen: Paula, die Zwetschge. hac

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