Schutz gegen Vandalismus

Neue Toilette am Haushamer Volksfestplatz hat einen Haken

Die derzeit gesperrte Toilettenanlage auf dem Haushamer Volksfestplatz soll durch eine vandalismussichere und kostenpflichtige Containerlösung ersetzt werden.
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Die derzeit gesperrte Toilettenanlage auf dem Haushamer Volksfestplatz soll durch eine vandalismussichere und kostenpflichtige Containerlösung ersetzt werden.

Hausham – Die öffentlichen Toiletten am Haushamer Volksfestplatz sind derzeit abgesperrt. Ursache ist – mal wieder – Vandalismus. Nun scheint eine Lösung in Sicht.

Die öffentliche Toilette am Volksfestplatz in Hausham musste wieder einmal wegen blinder Zerstörungswut gesperrt werden, wie Bürgermeister Jens Zangenfeind jüngst erklärte. Es sei aber bereits Ersatz in Sicht. Eventuell könne die Gemeinde günstig ein vandalismussicheres Toilettensystem aus Edelstahl erwerben – und das sogar mit integrierter Dusche.

Gemeinderat Willi Halletz (Grüne) wollte bei der jüngsten Sitzung des Gremiums wissen, warum die Toiletten am Volksfestplatz schon seit einer Weile geschlossen seien und wann die bereits im Haushalt eingestellte neue Anlage komme. Der Grund für die Sperrung ist, wie der Rathauschef erklärte, kein neuer: „Wir haben uns entschlossen, die Toiletten zu sperren, weil es schon wieder Fälle von Vandalismus gab.“

Zum Ersatz hatte Zangenfeind eine vorsichtig gute Nachricht: „Uns liegt ein Angebot für einen gebrauchten, aber neuwertigen Container mit Edelstahlausstattung vor, der der Zerstörungswut standhalten sollte, sogar noch eine integrierte Dusche hat und gut zu reinigen ist.“ Außerdem, so der Rathaus­chef, soll der Container nur einen Bruchteil der für den Ersatz vorgesehenen 80.000 Euro kosten.

Demnächst möchte sich der Bauhof die Anlage anschauen und prüfen, ob sie geeignet ist und auch mit Holz verkleidet werden kann. Wenn dem so sei, könnte der Container ab Herbst aufgestellt werden. Dann aber werde, wie Rathauschef Zangenfeind sagte, das stille Örtchen nicht mehr kostenlos nutzbar sein: „Nur was etwas kostet, ist auch etwas wert.“

In den integrierten Duschen sieht Bürgermeister Jens Zangenfeind durchaus ein interessantes Angebot: „Ich könnte mir schon vorstellen, dass sich der eine oder andere Tagestourist dazu entscheidet, nach einer Bergtour frisch geduscht bei uns noch essen und so dem Stau aus dem Weg zu gehen.“ hac

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