Diskussion um Dr.-Franz-Langecker-Straße

Warum die Haushamer SPD eine Straße umgestalten will

Das Kopfsteinpflaster auf der Dr.-Franz-Langecker-Straße in Hausham stellt für Gehbehinderte ein großes Hindernis dar. Die SPD setzt sich dafür ein, dass es entfernt wird.
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Das Kopfsteinpflaster auf der Dr.-Franz-Langecker-Straße in Hausham stellt für Gehbehinderte ein großes Hindernis dar. Die SPD setzt sich dafür ein, dass es entfernt wird.

Hausham – Das Kopfsteinpflaster an der Dr.-Franz-Langecker-Straße in Hausham mache Senioren und gehbehinderten Menschen das Leben schwer. Was die SPD nun fordert.

In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats stellte Thomas Danzer im Namen der SPD-Fraktion den Antrag, das Kopfsteinpflaster auf der Dr.-Franz-Lang­ecker-Straße ganz oder teilweise zu entfernen, um damit im wahrsten Sinne des Wortes Stolpersteine für gehbehinderte Menschen und Senioren zu beseitigen. Als Alternative könnte sich Thomas Danzer flache Platten oder eine Asphaltierung vorstellen. Dies wird jetzt geprüft, um darüber in einer der nächsten Sitzungen zu entscheiden.

Wie in dem Antrag zu lesen ist, hatten die quer zur Straße verlaufenden Kopfsteinpflasterstreifen einst für eine echte Verkehrsberuhigung gesorgt. Heute aber sind sie zunehmend ein Hindernis für ältere und nicht mehr so fitte oder gehbehinderte Menschen. „Für manche Rollstuhlfahrer oder Haushamer, die mit dem Rollator unterwegs sind, stellt das Kopfsteinpflaster eine zum Teil unüberwindliche Hürde dar“, sagte Thomas Danzer und stellte fest, dass es sich dabei nicht um Einzelfälle handele: „Uns erreichen immer wieder Klagen.“

Das holprige Pflaster gegen zirka eineinhalb Meter breite ebene Flächen auszutauschen, würde nach Thomas Danzers Einschätzung das Problem beheben. Wie Bürgermeister Jens Zangenfeind sagte, habe der Bauhof im vergangenen Jahr zwar bereits die Lücken zwischen den Steinen mit Epoxidharz ausgegossen, womit das Problem aber nicht zur Gänze beseitigt werden konnte.

Um das zu lösen, sollen sich demnächst die in der Gemeinde und beim Landratsamt zuständigen Referenten zusammen mit einem Planungsbüro und der Verwaltung die Situation vor Ort anschauen und dann bauliche Lösungsvorschläge erarbeiten. Um aus der verkehrsberuhigten Straße keine Autobahn zu machen, ist das allerdings, wie Rathauschef Jens Zangenfeind sagte, eine knifflige Herausforderung. Eine endgültige Lösung steht also zunächst aus. hac

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