„Wird gut angenommen“

Haushamer Gemeinderat bekundet grundsätzliches Interesse an Leihradlstationen

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Kein eigenes Radl am Bahnhof? Bald könnte es mit der Leihvariante von A nach B gehen. In München werde das Angebot bereits gut angenommen, sagte Gemeinderat Thomas Danzer. „Das hat seinen Charme“, findet auch der Bürgermeister.

Hausham – Der Landkreis hat ein Verkehrsproblem. Schnell heißt es da, die Menschen müssen „von der Straße auf die Schiene“ gebracht werden. Doch was, wenn das angestrebte Ziel, sei es nun der Ausflugsort oder der Arbeitsplatz, nicht in nächster Nähe eines Bahnhofs liegen? Der Gemeinderat Hausham hat am vergangenen Donnerstag über eine mögliche Lösung des Problems beraten: die Einrichtung von MVG-Leihradstationen. Grundsätzlich zeigte sich das Gremium begeistert. Auch andere Gemeinden sollen mitziehen, wünscht sich Bürgermeister Jens Zangenfeind, denn „eine Oase Hausham ist vielleicht schön, macht aber keinen Sinn“.

Rund 160 dieser Stationen mit 1100 Leihrädern gibt es schon in München, erklärte Gemeinde- und Kreisrat Thomas Danzer (SPD). „Das wird gut angenommen.“ Der Kreistag habe sich die Radl bereits vor Ort angeschaut und auch ausprobiert. „Die sind robust und gut zu fahren gewesen“, findet Danzer. Etwas Unbehagen bereitete den Räten die Vorstellung von Fahrrädern, die nach Gebrauch einfach irgendwo in der Gemeinde abgestellt werden und fortan wüst herumstehen. „Es ist ein gutes System, das auch bewacht wird. Die wissen immer, wo ihre Räder stehen“, entgegnete Danzer. Und: „Die Räder müssen wieder zurück in die Stationen.“ Drei bis vier dieser Stationen könne sich Bürgermeister Zangenfeind vorstellen, um eine gute Abdeckung in der Gemeinde zu erreichen. Interessant wären zum Beispiel Standorte an den Bahnhöfen in Hausham und Agatharied sowie am Krankenhaus. Auch Firmen der Gemeinde könnten mit ins Boot geholt werden, die ihrerseits Stationen aufstellen. Grundsätzliches Interesse haben bereits seine Nachbarkollegen gezeigt, sagte der Bürgermeister. Das sei wichtig, um die Attraktivität des Angebots zu steigern. „Gerade geht es aber erst um eine Bedarfsabfrage“, sagte Zangenfeind. „Wenn wir sagen, wir können uns das vorstellen, geht es in eine weitere Planung.“ Fix ist also noch nichts. Als nächstes sei zu prüfen, ob auch ein anderer Anbieter in Frage komme, welche Kosten für die Gemeinde entstehen und welche Art von Rädern überhaupt gewünscht sei. she

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