Boarische Oberland-Buam starten wieder durch

Team BOB will Tausende Kilometer für den guten Zweck fahren

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Die Vorfreude bei Markus (l.) und Klaus Hundsdorfer sowie Oxana Kreuz ist groß: Am Samstag geht‘s mit weiteren Mitgliedern vom Team BOB durch Europa.

Hausham/Miesbach – Vom Meeresspiegel auf über 3000 Meter Höhe, von minus fünf bis plus 35 Grad Celsius, vom Skianzug bis zur Badehose: Die European Adventure-Rallye und der European Mountain-Summit sind weitere Abenteuer für das Team BOB – die Boarischen Oberland-Buam.

Nach der Allgäu-Orient-Rallye 2015 und dem Baltic-Sea-Circle 2018 geht es wieder auf die Straße. „Die Zeit ist reif für ein neues Abenteuer“, sagt Markus Hundsdorfer, der mit Dominik Neudert ein Team bildet. Sie fahren die lange Strecke der European Adventure-Rallye mit ihrem VW Golf IV, Baujahr 1999, von München nach Amsterdam. In zwölf Tagen werden sie ab dem heutigen Samstag von München aus 5000 Kilometer über die Alpen, durch Spanien, entlang der französischen Atlantikküste bis nach Amsterdam gelotst.

Am meisten freut sich Markus Hundsdorfer auf die vielen Aufgaben, die während der Fahrt gelöst werden müssen. Beim Start erhalten die Teams ein Roadbook, das sie abarbeiten müssen. 2018 startete das Team BOB beim Baltic-Sea-Circle. „Eine der Aufgaben war es damals, 30 Minuten lang einen echten Schneemann auf dem Beifahrersitz mitfahren zu lassen“, erinnert sich Markus Hundsdorfer und setzt nach: „Bei minus 35 Grad und offenem Fenster!“ GPS und Navi müssen bei der European Adventure-Rallye zu Hause bleiben, gefahren wird nach Karte und mit Kompass. Natürlich müssen sich bei so einer Rallye alle an die Straßenverkehrsordnung halten. Meistens wird dann aber noch irgendwo entlang der Strecke eine Sonderprüfung eingebaut. „Das ist dann eine abgesperrte Fläche, da darf man mal so richtig Gas geben“, freut sich Markus Hundsdorfer schon jetzt.

Die beiden anderen Teams vom Team BOB – Oxana Kreuz und Klaus Hundsdorfer mit ihrem Ford Transit sowie Ramona und Andreas Käser mit ihrem Mazda MX5 – haben sich für die kürzere Strecke entschieden, den European Mountain-Summit von München über die Alpen bis an die Côte d’Azur. Das sind 1500 Kilometer in vier Tagen.

Alle freuen sich riesig auf das gemeinsame Abenteuer – nicht zuletzt, weil auch diesmal wieder das Spendensammeln als Grundidee dieser Rallyes im Vordergrund steht. An welches Projekt in der Region das Geld heuer geht, steht aktuell noch nicht hundertprozentig fest. Wer die Teams unterstützen möchte, kann dies gerne tun (Comdirect, Kontonummer DE08 2004 1155 0395 3551 00, Quittungen werden auf Wunsch ausgestellt). Die Spenden werden eins zu eins weitergegeben. Wer selbst Lust auf Abenteuer bekommen hat: Die Teams können per GPS-Live-Tracking im Internet unter www.teambob.de verfolgt werden. Weitere Infos gibt es auch unter www.superlative-adventure.com.  jw

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