Hirschbergstraße: Bezirksregierung bewilligt 2,6 Millionen Euro Fördergelder

Sozialer Wohnungsbau

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Das Wohnprojekt an der Hirschbergstraße: Die Baugrube für Haus Ost ist bereits ausgehoben.

Gmund – Auch wenn die Nachbarn protestieren: Die Gemeinde Gmund hat mit den Erdarbeiten für das Wohnprojekt an der Hirschbergstraße begonnen. Auf einem eigenen Grundstück hinter dem Bauhof errichtet die Kommune zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 14 Wohnungen – bestimmt für Mieter mit kleinem Geldbeutel (wir berichteten).

„Dazu hat die Regierung von Oberbayern staatliche Fördergelder in Höhe von 2.613.700 Euro bewilligt“, verkündete diese Woche die oberste Landesbehörde in einer Pressemitteilung. Von der genannten Summe würden rund 1,26 Millionen Euro als Zuschüsse ausbezahlt, der Rest als zinsgünstiges Förderdarlehen angeboten.

„Im Jahr 2016 stehen der Regierung von Oberbayern im Kommunalen Wohnraumförderprogramm bisher insgesamt 96 Millionen Euro aus Mitteln des Bundes und des Freistaats Bayern, ergänzt durch Darlehen der Landesbodenkreditanstalt zur Verfügung“, heißt es in der obengenannten Medieninformation. Aufgeführt wird darin auch, dass im neuen, Anfang des Jahres gestarteten, Förderprogramm ausschließlich Städte und Gemeinden bei der Schaffung von angemessenem und bezahlbarem Wohnraum unterstützt würden.

Was nun die zwei Wohngebäude an der Gmunder Hirschbergstraße betrifft, so werden sich diese nach Aussage der Regierung „gestalterisch gut in die Umgebung einfügen“. Mit dem Projekt sollen vor allem Wohnungen für einkommensschwächere Mitbürger, wie Rentner, Alleinerziehende oder Familien mit Kindern sowie anerkannte Flüchtlinge geschaffen werden. Die Erdgeschoss-Wohnungen seien barrierefrei gestaltet und erreichbar und eigneten sich somit auch für Bewohner mit eingeschränkter Mobilität. „Intern barrierefrei“ seien die Wohnungen im Obergeschoss.

„Am kommenden Montag, 19. September, ist offizieller Baubeginn für den Hochbau“, ließ Ludwig Bergmann vom Gmunder Bauamt auf Anfrage wissen. Zuerst werde das Haus Ost in Angriff genommen, das noch heuer unter Dach gebracht werden soll. „Der Innenausbau folgt im kommenden Jahr“, erklärte Bergmann. Ebenfalls 2017 – vor­aussichtlich nach Ostern – gehe es an die Errichtung des Hauses West. Bis Ende 2017 sollen dann beide Häuser stehen.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme bezifferte die Regierung von Oberbayern mit rund 4,2 Millionen Euro. „In diese Summe ist aber das Grundstück mit eingerechnet“, machte Bergmann deutlich.

rei

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