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Starkregen lässt Pegel auch im Landkreis Miesbach steigen

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Von: Katja Schlenker

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Unwetter im Landkreis Miesbach
Der Blick richtete sich auch hier auf viele reißende Bäche, doch der Landkreis Miesbach kam beim Unwetter glimpflich davon. © Plettenberg

Landkreis – Heftiger Starkregen hat sich auch im Landkreis Miesbach ergossen. Schlimme Schäden sind ausgeblieben.

Die Bilder aus dem Landkreis Berchtesgadener Land sowie den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind derzeit allgegenwärtig. Hochwasser hat dort in den vergangenen Tagen starke Schäden angerichtet. Zahlreiche Menschen sind in den Fluten ums Leben gekommen, verletzt oder obdachlos geworden. Der Landkreis Miesbach ist bei den jüngsten Unwettern glimpflich davongekommen.

Der Scheitelpunkt vor Ort ist in der Nacht von Sonntag auf Montag erreicht worden. Nachdem das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim als zuständige Behörde zwischenzeitlich vor Ausuferungen und Überschwemmungen gewarnt hatte, ist am Montag wieder entwarnt worden. Lediglich die Leitzach hat laut Hochwassernachrichtendienst Bayern für kurze Zeit Meldestufe 1 erreicht, also die erste von vier möglichen Warnstufen.

Dennoch hat das Team Katas­trophenschutz die Lage im Landkreis Miesbach beobachtet und sich am Sonntagmittag via Facebook an die Einwohner gewendet. „Das deutschlandweite Hochwasser kommt nun auch im Landkreis Miesbach an: Aktuell befinden wir uns bei den meisten Gewässern im Landkreis noch unter Meldestufe 2. Wegen der anhaltenden Regenfälle können die Wasserpegel aber noch steigen“, heißt es dort in einem Post. „Das Team Katastrophenschutz am Landratsamt Miesbach bittet daher alle Landkreisbürger, schon jetzt vorsorglich geeignete Maßnahmen zu treffen. Denken Sie bitte an Ältere oder alleinstehende Menschen in Ihrem Umfeld und erkundigen Sie sich nach deren Wohlbefinden!“

Unterdessen haben Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, Innenminister Joachim Herrmann, Umweltminister Thorsten Glauber und Bundesfinanzminister Olaf Scholz sich am Sonntag (18. Juli) im Berchtesgadener Land ein Bild von der Lage in der vom Hochwasser betroffenen Region gemacht. „Innerhalb von Sekunden haben Menschen alles verloren – erst im Westen und jetzt bei uns“, sagte Markus Söder im Anschluss. „In dieser existenziellen Not braucht es schnelle Hilfe. Großer Dank allen Rettungskräften. Sie leisten Übermenschliches.“ ksl

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