Offizielle Einweihung

Ausbau der B318 bei Holzkirchen: Diese Restarbeiten stehen noch an

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Bei der B318-Einweihung: (v.l.) Alexander Radwan, Holzkirchens Bürgermeister Olaf von Löwis, Ilse Aigner, Stefan Leitner und Valleys Rathauschef Andreas Hallmannsecker.

Holzkirchen – Die B318 ist in den vergangenen Monaten nahe der A8 bei Holzkirchen vierspurig ausgebaut worden. Mit Politprominenz ist die Trasse nun eingeweiht worden.

Es waren nur noch wenige Restarbeiten notwendig, als kürzlich nach zweieinhalbjähriger Bauzeit der vierspurige Ausbau der Bundesstraße 318 offiziell eröffnet wurde. Mit dem Ausbau zwischen der Autobahnanschlussstelle Holzkirchen und dem Anschluss an die Kreisstraße MB9 soll der Verkehr von täglich rund 30.000 Fahrzeugen künftig flüssiger und sicherer werden.

Die B318 stellt eine wichtige Nord-Süd-Verbindung im Oberland dar. Neben der täglichen Berufs- und Wirtschaftsabwicklung hat sie im Landkreis Miesbach auch eine bedeutende Funktion für den Tourismus. Die alte Ampelkreuzung, welche die B318 und die alte MB14 verband, war mit diesem Verkehrsaufkommen schlichtweg überlastet. Zu Spitzenzeiten kam es zu erheblichem Rückstau auf der Bundesstraße in beide Richtungen – teilweise sogar bis an die Auf- und Abfahrten der A8.

Ausbau der B318: Vorbereitet auf bis zu 36.000 Fahrzeuge pro Tag

Im Juni 2017 wurde schließlich mit dem Ausbau der B318 begonnen. Dieser wurde termingerecht fertiggestellt, wie Baudirektor Stefan Leitner vom Straßenbauamt Rosenheim sagte. Im Zuge dessen entstand auch die in markantem Holzkirchner Grün gehaltene Brücke, die das Gewerbegebiet-Nord anbindet und Föching erheblich vom Verkehr entlastet. Wie Leitner sagte, wurden beim Bau auch die Geh- und Radwege im Bereich des Knotenpunktes verbessert. Außerdem sollen mit dem Abschluss des Ausbaus auch die anliegenden Grundstücke gut erreicht werden können. Des Weiteren wird beiderseits der B318 zwischen MB9 und MB14 ein Wildschutzzaun errichtet.

„In Bayern laufen Planung und Finanzierung solcher Maßnahmen parallel“, erklärte der Bundestags­abgeordnete Alexander Radwan (CSU), warum das rund 14 Millionen Euro teure Projekt so schnell und pünktlich umgesetzt werden konnte. Zufrieden mit dem Ergebnis ist auch Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) und meinte: „Wie mir die Polizei versicherte, trägt der Ausbau zur Sicherheit bei – insofern ist heute ein guter Tag.

In den kommenden Wochen müssen noch einige Restarbeiten entlang der Straße abgeschlossen und unter anderem Schutzplanken, Schilder sowie drei Schilderbrücken installiert werden. Dann soll der Streckenabschnitt sogar für die bis zum Jahr 2025 prognostizierte Belastung von rund 36.000 Fahrzeugen pro Tag gewappnet sein. hac

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