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Holzkirchen: Bahnunternehmen BRB erhält „Einheitliche Sicherheitsbescheinigung“

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Von: Fridolin Thanner

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BRB-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann
BRB-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann freut sich über die wieder für fünf Jahre erteilte Sicherheitsbescheinigung. © BRB

Holzkirchen – Die Bayerische Regiobahn (BRB) hat erneut die „Einheitliche Sicherheitsbescheinigung“ erhalten. Sie gilt während der kommenden fünf Jahre.

Damit in Deutschland ein Eisenbahnverkehrsunternehmen überhaupt einen Zug in Bewegung setzen darf, muss es die sogenannte „Einheitliche Sicherheitsbescheinigung“ vorweisen. Alle fünf Jahre muss diese wieder beantragt und den neuesten Anforderungen angepasst werden. Die BRB darf für die nächsten fünf Jahre weiter durchs Oberland fahren.

„BRB erfüllt alle Sicherheitsstandards“, ist die Pressemeldung überschrieben, die das Unternehmen am Donnerstag verschickte. Die Bescheinigung zu beantragen und zu erlangen sei „ein Prozess mit vielen Hürden und Schwierigkeiten“, erklärt die BRB. Am Ende soll das Risiko im ohnehin streng überwachten Eisenbahnverkehr möglichst gering sein.

BRB-Chef Arnulf Schuchmann: „Kann diese Bescheinigung ohne Übertreibung als lebenswichtig bezeichnen.“

„Wir haben sowohl für Deutschland als auch für Österreich für die nächsten fünf Jahre die Sicherheitsbescheinigung wiedererlangt“, freut sich BRB-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann. Weiter macht er klar: „Das ist keine Formsache, sondern da steckt viel Arbeit drin, damit unsere Fahrgäste und auch unser Personal sicher unterwegs sind und der Eisenbahnverkehr insgesamt so sicher wie möglich durchgeführt wird. Man kann diese Bescheinigung ohne Übertreibung als lebenswichtig bezeichnen.“

Die jetzt ausgestellte Bescheinigung gilt für die Bayerische Oberlandbahn GmbH. Die Bescheinigung für die Bayerische Regiobahn GmbH muss erst bis Mitte 2025 erneuert werden. Beide Gesellschaften bilden zusammen die Marke BRB. Weil die Bayerische Regiobahn bis nach Salzburg und Kufstein fährt, kommt bei der Erteilung Österreich mit dazu, die BRB muss auch den Sicherheitsnachweis mit allen Standards und Normen des Nachbarlandes erfüllen.

Auch der wurde wieder erbracht, die zuständigen Mitarbeiter mussten viele Neuerungen einarbeiten und Nachforderungen erfüllen. „Das Zertifikat bedeutet für uns aber nicht, dass wir damit nur einen Aktenordner füllen, sondern dass die Inhalte beachtet, geschult und gelebt werden“, betont Schuchmann.

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