Vierstreifiger Ausbau

Endspurt für Straßenbau an der B318 bei Holzkirchen

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Holzkirchen - Nach fast einem Jahr Bauzeit nähern sich die Arbeiten an der Bundesstraße 318 langsam dem Ende. Eine Sache wird aber erst im Frühjahr erledigt.

Die Asphalt- und Tiefbauarbeiten zum vierstreifigen Ausbau der Bundesstraße B318 im Bereich Holzkirchen–A8 bewegen sich aktuell über die Ziellinie. Termingerecht und ohne Kostenüberschreitungen kann die bauausführende Firma Habau aus Perg in Niederösterreich „das Spiel nach Ablauf der regulären Spielzeit pünktlich abpfeifen“. Nach gut einem Jahr Bauzeit - Beginn der Maßnahme war im September des vergangenen Jahres - werden aktuell die Hauptbauarbeiten abgeschlossen. Auch der Katastrophenwinter 2019 mit extremsten Schneelagen bis Anfang März besonders im Holzkirchner Bereich konnte den Terminplan der bauausführenden Firma nicht ins Wanken bringen.

Ab sofort sind im besagten Streckenabschnitt sämtliche Fahrbeziehungen inklusive der Auf- und Abfahrtsrampen von und zu den Kreisstraßen MB9 und MB14 in Betrieb. Bis der Verkehr komplett ungehindert auf allen vier Fahrstreifen ohne Einschränkungen fließen kann, vergeht jedoch noch einige Zeit.

Dazu müssen erst die bereits seit gut einem Monat parallel laufenden Arbeiten an der Straßenausstattung - ausführende Firma ist die Bavaria Verkehrstechnik aus Lauf an der Pegnitz - abgeschlossen werden. Dazu gehört neben den Schutzplankenarbeiten auch die komplette Beschilderung inklusive drei Schilderbrücken, vergleichbar wie auf Autobahnen, deren Fundamente ab Anfang November betoniert werden können.

Weiter erfolgt ab November dieses Jahres noch die Erstellung der Lärmschutzanlagen im Bereich der Autobahnsiedlung und die Ertüchtigung der angrenzenden Waldwege östlich und abseits der B318. In Kürze beginnen auch die Ersatzpflanzungen, bis dann im Frühjahr kommenden Jahres die Erstellung des Wildschutzzaunes beidseitig entlang der Bundesstraße die Gesamtmaßnahme zu einem Abschluss bringt.

Daher ist in den kommenden Wochen immer wieder mit geringen verkehrlichen Einschränkungen auf der Hauptstrecke zu rechnen, sämtliche Fahrbeziehungen inklusive aller Rampen bleiben jedoch dauerhaft nutzbar.

Das Staatliche Bauamt Rosenheim bedankt sich bereits jetzt bei allen Verkehrsteilnehmern und Anliegern für die Geduld und den Mehraufwand während der ganzen Bauzeit und möchte sich für etwaige Behinderungen und Lärmbelästigungen durch die Baustelle vorab entschuldigen. ksl

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