Vom Korn zum Brot

Dieses Buch stellt die regionale Produktion im Landkreis vor

Diese Akteure von „Unser Land“ stehen hinter dem neuen Buch: (v.l.) Josef Eberl, Adolf Detter, Adriane Schua, Eduard Lugauer und Konrad Specker.
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Diese Akteure von „Unser Land“ stehen hinter dem neuen Buch: (v.l.) Josef Eberl, Adolf Detter, Adriane Schua, Eduard Lugauer und Konrad Specker.

Holzkirchen – Vom Korn zum Brot – wie das geht, zeigt ein Buch über regionale Produktion im Landkreis, das nun vom Netzwerk „Unser Land“ vorgestellt wurde.

Ein Brot und die drei dazugehörigen Hauptakteure, Getreidelandwirte, Müller und Bäcker waren der Grundstein des Netzwerks „Unser Land“ vor über 25 Jahren. Der regionale Brotkreislauf ist auch heute noch eines der zentralen Themen der Solidargemeinschaft Oberland und des Netzwerks. Das Buch „Nähe, Mut und Vielfalt – Regionalität wirkt!“ zeigt nun den Weg vom Korn zum Brot aus regionaler Sicht. Indem Lebensmittel in der Region erzeugt, verarbeitet und gekauft werden, kann die Natur nachhaltig geschützt und die regionale Wirtschaft und Landwirtschaft gestärkt werden.

„Die Mitglieder der Solidargemeinschaft kommen aus den Bereichen Landwirtschaft, Handwerk und Handel, Verbraucher, Kirchen, Umwelt- und Naturschutz. Das Brot hat eine zentrale Bedeutung für alle. Mit dem Buch schließt sich der Kreis. Und dass sich Kreisläufe schließen, ist für uns das Wichtigste“, erklärt Adriane Schua, Erste Vorsitzende, das Projekt.

Isabella Maria Weiss wollte gemeinsam mit den Unser-Land-Akteuren Mittel und Wege finden, die Regionalität zu erhalten oder wieder zu beleben und sie dabei auch schmackhaft zu machen. In dem Buch zeigt sie die täglichen Herausforderungen in der globalen Welt und wie es trotzdem gelingen kann, die Region zu stärken. „Isabella Maria Weiss hat als Autorin des Buches nach über zehn Jahren Tätigkeit als Beauftragte für das Unser-Land-Brotprogramm etwas wahrhaft Nachhaltiges geschaffen. Gemeinsam mit den Akteuren und dem Grafiker Elias Jakob ist ein rundum gelungenes Werk entstanden“, sagt Schua.

Ziel des Netzwerks und der Solidargemeinschaft ist der Erhalt der Lebensgrundlagen von Menschen, Tieren und Pflanzen in der Region. Alles begann 1994 dank einiger Menschen aus der kirchlichen Erwachsenenbildung im Brucker Land. Sie wollten durch bewusstseinsbildende Arbeit die Bewahrung der Schöpfung im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft machen. Ein regional gebackenes Brot wurde zum ersten Botschafter der Idee. Über den Bauch zum Kopf sollte es die Verbraucher für den Schutz ihrer Heimat begeistern.

Die Solidargemeinschaften sind das Herz des Netzwerks. Dort treffen sich Menschen, die alle eines verbindet: Sie sind tief verwurzelt in ihrer Heimat. Durch freiwilliges Engagement helfen sie mit, die Region zu stärken und ihre kostbare Vielfalt zu erhalten. Heute umfasst das Netzwerk München, die umliegenden Landkreise sowie Augsburg. Weitere Informationen unter www.unserland.info. ksl

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