Mehr Gestaltungsfreiheit

Pläne für Holzkirchner Bauhof an neue Zwecke angepasst

Die Silos des Holzkirchner Bauhofs stehen schon lange in Marschall. Nach dem Willen der Marktgemeinderäte soll dorthin auch möglichst bald der Bauhof selbst in neue Gebäude einziehen.
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Die Silos des Holzkirchner Bauhofs stehen schon lange in Marschall. Nach dem Willen der Marktgemeinderäte soll dorthin auch möglichst bald der Bauhof selbst in neue Gebäude einziehen.

Holzkirchen – Mehr Gestaltungsfreiheit sollen die Planer erhalten. Daher ist der zehn Jahre alte Bebauungsplan für den Holzkirchner Bauhof nun angepasst worden.

Der Umzug des Holzkirchner Bauhofs nach Marschall ist eines der Topthemen, das sich der Marktgemeinderat auf seine Fahnen geschrieben hat. Da der im Jahr 2010 aufgestellte Bebauungsplan für das zirka 2,7 Hektar große Areal aus heutiger Sicht überholt scheint, hat der Gemeinderat jüngst einstimmig entschieden, den Planern mehr Freiheit zu ermöglichen. Die Änderungen wurden daraufhin in die öffentliche Auslegung gegeben.

Wie Doris Hötzendorfer vom Bauamt informierte, ist die inhaltlich entscheidende Änderung des vom Königsdorfer Architekturbüro U-Plan ausgearbeiteten neuen Bebauungsplans vor allem die Auflösung von bisher vieler kleiner Baugrenzen hin zu einem großen Baukörper. Dessen Fläche bleibt mit etwa 4.500 Quadratmetern zwar gleich groß, erlaubt aber, Gebäudegrößen und Abstellflächen flexibler zu gestalten. Gleiches gilt für die Ausformung der Sickermulde.

Außerdem ist eine Aufstockung der Wandhöhe von 7 auf 10 Meter vorgesehen. Unangetastet bleibt die Bepflanzung im Süden, die auch als Ausgleichsfläche definiert ist. Ebenso bleiben die bepflanzten Erdwälle Teil des neuen Bebauungsplans. Als Tribut an die großen Spezialfahrzeuge des Bauhofs und die Verkehrssicherheit wird allerdings die Zufahrt von bisher 6 Meter auf 11,5 Meter verbreitert.

Bürgermeister Christoph Schmid verspricht sich von der neuen Planung die „Schaffung bestmöglicher Arbeitsbedingungen für unsere Bauhofmitarbeiter“. Karl Bär wollte wissen, ob es zu Schwierigkeiten kommt, falls die Bundesstraße B318 weiter vierspurig ausgebaut werden sollte. Wie der Rathauschef sagte, sei das im Hinterkopf der Planer, wobei aber seitens des Straßenbauamtes Rosenheim keine Einwände zu den Bauhofplanungen vorliegen.

Wichtig sei es jetzt, wie Simon Ammer (SPD) betonte, endlich voranzukommen: „Das ist nach zehn Jahren nun wirklich allerhöchste Zeit.“ Ein Ansatz, den Bürgermeister Christoph Schmid voll und ganz unterstützt. Scherzhaft meinte er noch: „Schließlich habe ich unserem Bauhofleiter versprochen, dass er den neuen Bauhof in Marschall noch persönlich eröffnen darf.“ hac

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