Mehrere Fälle in Holzkirchen

Polizei warnt vor betrügerischen Anrufen durch vermeintliche Bekannte und Polizisten

Die Polizei ermittelt derzeit in Holzkirchen wegen betrügerischer Anrufe.
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Die Polizei ermittelt derzeit in Holzkirchen wegen betrügerischer Anrufe.

Holzkirchen – Zum wiederholten Male hat es betrügerische Anrufe in Holzkirchen gegeben. Die Polizei bittet um Hinweise und warnt eindringlich, zu viel preiszugeben.

Die Polizei Holzkirchen warnt aus aktuellem Anlass vor Anrufen einer falschen Polizistin. Der Polizeiinspektion Holzkirchen sind zwei Fälle bekannt, in denen eine weibliche Person angerufen hat und vorgab, dass deren Namen auf Adresslisten von Personen stehen würden, in deren Wohnungen beziehungsweise Häuser eingebrochen werden soll.

Im ersten Fall am vergangenen Dienstag (5. November) glich die falsche Polizistin Namen und Adresse mit der angeblichen Liste ab. Die Angerufene informierte sofort die Einsatzzentrale. Im zweiten Fall war der Angerufenen die Masche bekannt. Sie legte mit dem Hinweis auf, sofort direkt die Polizeiinspektion Holzkirchen anzurufen. Das tat sie dann auch.

Nach diesen Vorfällen wurde nun am Donnerstag (7. November) ein Holzkirchner Rentner von einem vermeintlichen Schulfreund angerufen und um eine Summe von 60.000 Euro für einen Hauskauf gebeten. Der Holzkirchner ging nicht auf die Forderungen ein und machte auch keine weiteren Auskünfte über seine finanziellen Verhältnisse. Daraufhin gab der Anrufer auf und legte auf.

Wer ähnliche Anrufe erhalten hat oder Zeuge eines solchen Vorfalls geworden ist, wende sich bitte an die Polizeiinspektion Holzkirchen unter Telefon 08024/90740.

Die Polizei warnt zudem eindringlich:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn angebliche Verwandte oder Bekannte am Telefon Geld fordern.
  • Geben Sie keine Auskünfte über familiäre und finanzielle Verhältnisse.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
  • Stellen Sie Kontrollfragen (Name der Mutter, Adresse…)
  • Halten Sie Rücksprache mit Familienangehörigen oder dem Bankangestellten.
  • Wählen Sie den Notruf 110 bei verdächtigen Wahrnehmungen.

ksl

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