Neue Aktion in Holzkirchen

Selbst genähte Masken spenden: Zentrale Sammelstation vorm Rathaus

Viele Personen haben sich in Holzkirchen gemeldet, die Masken nähen können und helfen möchten. Eine zentrale Sammelstelle für selbst genähte Masken am Rathaus soll die Abgabe nun erleichtern.
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Viele Personen haben sich in Holzkirchen gemeldet, die Masken nähen können und helfen möchten. Eine zentrale Sammelstelle für selbst genähte Masken am Rathaus soll die Abgabe nun erleichtern.

Holzkirchen – Aktuell gilt in Bayern Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen. In Holzkirchen können nun selbst genähte Masken an einer zentralen Sammelstelle gespendet werden.

Seit dieser Woche gilt in Bayern die Maskenpflicht für den ÖPNV und beim Einkaufen. Zudem müssen beim Besuch des Rathauses und des Grünen Marktes in Holzkirchen Masken getragen werden. Mittlerweile haben sich viele Personen bei der Marktgemeindeverwaltung gemeldet, die Masken nähen können und helfen möchten. Eine zentrale Sammelstelle für selbst genähte Masken soll die Abgabe nun erleichtern.

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Seit Mittwoch (29. April) können selbst hergestellte Masken direkt am Eingang des Rathauses in einen extra dafür bereit gestellten Behälter eingeworfen werden. Die Masken werden sortiert und an Personen oder Einrichtungen verteilt, die keine medizinischen FFP-Masken benötigen, allerdings die sogenannten Community-Masken. Dazu gehören beispielsweise sozial Bedürftige oder ältere Menschen sowie Pflegepersonal und Hilfskräfte in Altenheimen und Hilfsorganisationen. Bei ausreichender Verfügbarkeit werden die Masken gegen eine Spende auch während des Grünen Marktes an alle interessierten Bürger abgegeben.

Die Marktgemeindeverwaltung hatte für diese Aktion bei den Holzkirchner Vereinen geworben – und ist damit beim Förderverein Notfallmedizin Holzkirchen und Umgebung, den Pfadfindern, den Straßenkindern Senegal, Tauschzeit und dem TuS Holzkirchen auf offene Ohren gestoßen. Die fünf Vereine werden die Mund-Nasen-Masken verteilen. Weitere Vereine unterstützen die Verwaltung, indem sie die Aktion über ihre Verteiler und Kanäle bekanntgeben und ihre Mitglieder bitten, Community-Masken zu nähen beziehungsweise bereitzustellen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Idee bei den Holzkirchner Vereinen auf so große Resonanz gestoßen sind. Es haben sich schon viele gemeldet, die uns unterstützen möchten – sei es mit Masken, Material oder ihrer Arbeitskraft. Auch unsere Bauhofmitarbeiter haben uns sehr geholfen, indem sie uns schnell einen passenden Abgabebehälter für die Masken zur Verfügung gestellt haben“, sagt Eva-Maria Schmitz, Leiterin der Standortförderung. „Wir freuen uns über jede Spende, die in unsere Masken-Spendebox eingeworfen wird. Ein großes Dankeschön an alle, die sich hier solidarisch zeigen und mithelfen!“

Wer die Marktgemeindeverwaltung bei dieser Aktion unterstützen möchte, indem er Material bereitstellen oder Nähkünste anbieten kann, wende sich unter Telefon 08024/642320 oder per E-Mail an standortfoerderung@holzkirchen.de. Die Mitarbeiter der Standortförderung organisieren dann einen Austausch. ksl

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