Mehr Platz für Schüler

2,5 Millionen Euro für vier weitere Klassenzimmer im Gymnasium Holzkirchen

Spatenstich für Erweiterungsbau des Gymnasiums Holzkirchen
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Beim offiziellen Spatenstich für den Erweiterungsbau des Holzkirchner Gymnasiums waren mit dabei (v.l.) Birgit Eibl (Zweite Bürgermeisterin von Holzkirchen), Martin Ernst (Liegenschaftsbetreuer beim Landratsamt Miesbach), Landrat Olaf von Löwis und Schulleiter Axel Kisters sowie Rolf Stahl und Michael Watling von der Firma ALHO.

Holzkirchen – Um der Anzahl an Schülern gerecht zu werden, erhält das Gymnasium Holzkirchen einen Erweiterungsbau. Nun war offizieller Spatenstich.

„Das Leben an der Schule muss wieder her“, erklärte Schulleiter Axel Kisters beim offiziellen Spatenstich für den Erweiterungsbau des Gymnasiums Holzkirchen am Freitag (8. Oktober) im Hinblick auf die langen Corona-Einschränkungen. In Holzkirchen entstehen gerade vier weitere Klassenzimmer für die Schule, die aus allen Nähten platzt und nach der Corona-Durststrecke wieder voll durchstarten möchte. Die vorbereitenden Arbeiten für den Erweiterungsbau haben bereits begonnen, damit die Schüler so schnell wie möglich einziehen können. Im Sommer 2022 sollen die Zimmer bezugsbereit sein.

„Das ist ein wichtiger Schritt für das Gymnasium Holzkirchen und die gesamte Schulfamilie“, sagte der Miesbacher Landrat Olaf von Löwis und erinnerte sich an seine Zeit als Holzkirchner Bürgermeister. Bereits damals gab es in der Schule Platzprobleme. Daran hat sich seitdem nichts geändert. Besonders betonte er, dass die neuen Klassenzimmer mit einer – gerade seit Corona so wichtig gewordenen – Lüftungsanlage ausgestattet sind.

Die 2014 eröffnete Schule an der Jörg-Hube-Straße war eigentlich nur für 710 Schüler im G8-Modell geplant. Inzwischen gibt es zusätzlich wieder das G9-Modell. Für die aktuell 952 Schüler ist das neue Gebäude essenziell. In der Vergangenheit mussten sogar Schüler aus den Nachbargemeinden Absagen erteilt werden.

Der Erweiterungsbau wird in Modulbauweise errichtet, um Zeit zu sparen und so schnell wie möglich einziehen zu können. Die Möglichkeit, das Gebäude nochmals aufzustocken, wurde eingeplant. Die Kosten belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro, wovon 410.000 Euro über eine Förderung des Freistaats Bayern erstattet werden. ksl

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