Online-Auslobungsworkshop startet

Holzkirchen sucht den idealen Vorschlag für das Bahnhofsareal

Bahnhof Holzkirchen
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Holzkirchen ist auch Knotenpunkt für den Zugverkehr zwischen München und Rosenheim.

Holzkirchen – Wie soll das Holzkirchner Bahnhofsareal neu gestaltet werden? Dieser Frage geht nun ein Online-Auslobungsworkshop nach.

Bei einem Online-Workshop wurde jüngst der Auslobungsentwurf für den städtebaulichen Wettbewerb zum Bahnhofsareal in Holzkirchen mit ausgewählten Bürgern diskutiert und Rückmeldungen eingeholt. Der Markt Holzkirchen wurde dabei von Matthias Burgbacher vom Büro Plan:Kooperativ unterstützt. Er ist auf Bürgerbeteiligungsprozesse spezialisiert.

„Bei der Veranstaltung haben sich 42 Teilnehmer eingebracht“, teilt Sissina Weber von der Holzkirchner Verwaltung mit. „Um möglichst viele verschiedene Ansichten zu erhalten, waren neben den per Zufallsauswahl bestimmten Bürgern auch eine Schülergruppe sowie Träger öffentlicher Belange eingeladen.“ Zusätzlich wurden über das Gemeindeblatt, Instagram und die Internetseite weitere Freiwillige gesucht.

  • Nachdem Bürgermeister Christoph Schmid die Teilnehmer begrüßt und in die Arbeit von Matthias Burgbacher eingeführt wurde, leitete Marktbaumeister Florens Hintler den Workshop mit einer allgemeinen Einführung in das Bahnhofsareal ein.
  • Im Anschluss wurden die Teilnehmer auf sechs Thementische verteilt: zwei Gruppen jeweils für den Bereich Mobilität sowie Bahnhofsvorplatz und je eine Gruppe zum Thema Parken und Nutzungen.
  • Die Gruppen wurden betreut von Ralf Kaulen vom gleichnamigen Stadt- und Verkehrsplanungsbüro, Florens Hintler, Isabella Britze und Jessica Schröder aus der Bauverwaltung, Martin Gebhardt und Yunjie Liu von Dömges Architekten sowie Eva-Maria Schmitz von der Standortförderung.
  • Für anderthalb Stunden hielten sich alle an ihren jeweiligen Thementischen auf und bearbeiteten gemeinsam mit ihrem Moderator den Aufgabenbereich. Anschließend wurden im Plenum die Ergebnisse vorgestellt. Am Schluss gab es zudem noch die Möglichkeit, weitere Fragen oder Anmerkungen in der großen Runde zu stellen.

„Die Diskussionen haben nochmals neue Blickwinkel geliefert, aber auch viele unserer Ansätze bekräftigt“, resümiert Florens Hintler. „Aus dem Auslobungsworkshop nehmen wir viele Erkenntnisse mit, so wie wir es uns gewünscht hatten.“ Punkte, bei denen es noch Diskussionsbedarf gibt, werden nun vom Planungsteam nochmals geprüft und bei Bedarf angepasst. Dafür wird untersucht, ob die eingebrachten Aspekte in die Beurteilungskriterien für die Wettbewerbsaufgabe einfließen können.

Die Ergebnisse werden nun zusammengefasst und veröffentlicht. Voraussichtlich im Juni soll der finale Auslobungstext im Marktgemeinderat beschlossen werden. Anschließend berät sich das Preisgericht und kann noch Anmerkungen vornehmen. Dann folgt ein weiterer Beschluss im Marktgemeinderat. Am Ende werden 15 Teilnehmer für den Wettbewerb ausgesucht. Diese erarbeiten einen städtebaulichen Entwurf. Das Preisgericht wählt dann einen Favoriten aus. ksl

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