Polizei im Einsatz

Drogen und Bargeld an A8 gefunden und Brand in Holzkirchen

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Holzkirchen – Bei der Kontrolle eines BMW an der Tank- und Rastanlage an der A8 bei Holzkirchen haben die Beamten der Grenzpolizeiinspektion Raubling einen Treffer gelandet. Auch ein Brand in Holzkirchen hat die Polizei beschäftigt.

Bei der Kontrolle eines Autos an der Tank- und Rastanlage auf der A8 nahe Holzkirchen konnten am Freitag (28. Februar) Drogen, Gold sowie Bargeld sichergestellt werden, wie das Polizeipräsidium Oberbayern-Süd nun berichtet. Die Kriminalpolizei Miesbach übernahm die Ermittlungen. Ein 45-jähriger, mutmaßlicher Drogenhändler sitzt in Untersuchungshaft.

An besagtem Freitag kontrollierten Beamte der Grenzpolizeiinspektion Raubling im Bereich der Tank- und Rastanlage Holzkirchen einen BMW, besetzt mit zwei Männern. Beim Durchsuchen der beiden Tatverdächtigen und deren Fahrzeugs fanden die Schleierfahnder über 100 Gramm Kokain, Bargeld sowie zwei Goldbarren mit einem Gesamtgewicht von 150 Gramm.

Das Fachkommissariat für Rauschgiftdelikte der Kriminalpolizeistation Miesbach übernahm unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II die weiteren Ermittlungen. "Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurden beide Beschuldigte dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt", erklärt Sprecher Alexander Huber vom Polizeipräsidium Oberbayern-Süd. "Gegen den 45-jährigen Serben erließ das Gericht einen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des illegalen Handels mit Kokain in nicht geringer Menge." Er wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Der 39-jährige Deutsche wurde nach erfolgter Anhörung durch den Ermittlungsrichter wieder auf freien Fuß gesetzt.

Brand in Holzkirchner Forschungsbetrieb

Zudem meldet das Polizeipräsidium Oberbayern-Süd den Brand in einem Forschungsbetrieb in Holzkirchen am späten Donnerstagabend (5. März). Da wurde der Integrierten Leitstelle ein Feuer in einer Werkshalle an der Bergfeldstraße mitgeteilt. Die umgehend alarmierten Feuerwehren konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Die Kriminalpolizei schätzt den Sachschaden im höheren sechsstelligen Bereich.

Gegen 21.25 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle der Brand mitgeteilt. Das Feuer beschädigte mehrere Fahrzeuge, darunter auch ein Hybridfahrzeug, sowie die Werkshalle schwer.

Die Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren wurden alarmiert und konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen. Die Löscharbeiten gestalteten sich, unter anderem wegen der umfangreichen Technik in der Werkshalle, extrem schwierig. Insgesamt waren ungefähr 100 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren vor Ort.

Der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim übernahm noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur Brandursache. Die weitere Sachbearbeitung zur Klärung des Brandfalls werden von der zuständigen Kriminalpolizeistation Miesbach geführt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand liegen den Brandfahndern der Kripo keinerlei Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung vor. Die Untersuchungen zur genauen Brandursache dauern derzeit noch an. ksl

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