Das Innere in modernem Licht

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FRIDOLIN THANNER, Bayrischzell– „Ein Besuchermagnet mehr im Inntal“ sei die neu eröffnete Wendelsteinhöhle. Das sagte der Rosenheimer Vize-Landrat Josef Huber am vergangenen Freitag, bevor er das weiß-blaue Band zerschnitt und den geladenen Gästen den Weg in die höchstgelegene Schauhöhle Deutschlands frei machte. Dass die frisch herausgeputzte und mit neuester Technik ausgestattete Höhle Touristen anlockt, freut sicher auch den Landkreis Miesbach und die Gemeinde Bayrischzell, deren zweiter Bürgermeister Ludwig Bleier an der Feier teilnahm. Damit viele Einheimische und Gäste den Weg unter Tage finden, waren die Verantwortlichen nicht nur im Inneren tätig. Sie haben mit den Inntaler Unterwelten, zu denen neben der Wendelsteinhöhle auch das Grafenloch bei Oberaudorf sowie die Tischofer Höhle und die Hundalm Eishöhle in Tirol gehören, ein grenzübergreifendes Großprojekt realisiert. Die Attraktion am Wendelstein ist dabei das Hauptobjekt, zumal die Höhle mit einer Gesamtlänge von 573 Metern die längste der vier ist. Schon im Bereich der Zahnradbahn-Bergstation am Wendelstein weisen nun große Tafeln den Weg und wecken die Neugier der Passanten. Für zwei Euro können sie die Welt unterhalb des Wendelsteingipfels auf eigene Faust erkunden. Dafür erhielt die Höhle ein ausgeklügeltes Beleuchtungssystem und Multimedia-Tafeln. Was die Besucher zu sehen bekommen, lesen Sie schon bald auf www.dasgelbeblatt.de.

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