Integriertes Orts- und Mobilitätskonzept: Marktgemeinderat geht in Klausurtagung

Bahnhof im Fokus

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Der Marktgemeinderat geht im Oktober zum integrierten Orts- und Mobilitätskonzept in Klausur.

Holzkirchen – Im Zuge des integrierten Orts- und Mobilitätskonzeptes der Marktgemeinde Holzkirchen rückt das gesamte Bahnhofareal als einer der zentralen Punkte im Ort näher in den Fokus (wir haben berichtet).

Im Rahmen eines Workshops wurden hierzu am vergangenen Mittwoch Vorschläge ausgearbeitet. Diese sollen in eine Klausurtagung des Marktgemeinderates zum Orts- und Mobilitätskonzept einfließen.

„Täglich finden sich am Bahnhof mehr als 10.000 Reisende ein, mit Passanten sind dies jeden Tag zwischen 14.000 und 16.000 Personen. Tendenziell werden im Jahr 2020 ungefähr 12.000 Reisende und Pendler den Bahnhof täglich aufsuchen, die Passanten sind dabei noch nicht eingerechnet“, erklärt die Gemeinde in einer Pressemitteilung. Das Problem: Der gesamte Komplex stammt aus den 60er Jahren. „Aufgrund der günstigen Verkehrslage und des attraktiven ÖPNV-Angebots haben sich die Besucher- und Verkehrszahlen in den letzten Jahren nochmals deutlich erhöht“, heißt es in der Mitteilung. Die Unterführung komme inzwischen an ihre Kapazitätsgrenze, die umliegenden Gebäude am Bahnhof befinden sich „zum Teil im sanierungsbedürftigen Zustand“.

Um diese Punkte anzugehen fand am vergangenen Mittwoch ein Workshop mit Vertretern der DB Station und Service, dem RVO, dem Arbeitskreis Verkehr der Marktgemeinde Holzkirchen und privaten Grundstücksbesitzern statt. Begleitet wurde das Gespräch von den Expertenbüros Kaulen und Skorka, die ihre Einschätzungen im Bereich Verkehr und das Potenzial aus Sicht der Ortsentwicklung einbrachten. „Es wurde erörtert, welchen Zielen die Entwicklung dienen soll, welche Flächen und welcher Gesamtumgriff für eine Entwicklung in Frage kommen und in welcher Weise das Gelände zukunftsfähig weiterentwickelt werden könnte“, meldet die Gemeinde. Weitere Themenbereiche waren zum Beispiel die Parksituation, der Busbahnhof, die Fahrradabstellanlagen, die Jugendfreizeitanlage und die nötige Barrierefreiheit. 

Die Punkte werden in die Klausursitzung des Marktgemeinderates am 21. und 22. Oktober einfließen. Außerdem sei ein städtebaulicher Ideenwettbewerb in Planung.

she

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