Neuland fürs Gremium

Irschenberg: Erste Gemeinderatssitzung im neuen Pfarrsaal / Änderung der Geschäftsordnung

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Mehr Platz für Gemeinderäte und Zuhörer. Pfarrer Tadeusz Kmiec-Forstner begrüßte Rathauschef Klaus Meixner (h.v.l.) und das Gremium im neuen Pfarrsaal, wo es zukünftig tagen wird.

Irschenberg – Zur ersten Sitzung nach der Sommerpause hatte Irschenbergs Bürgermeister Klaus Meixner in den neuen Pfarrsaal eingeladen. Dort wird zukünftig über die Geschicke der Gemeinde bestimmt. Zurück im alten Tagungsort, dem Nebenzimmer im Rathaus, bleibt ein Teil der Geschäftsordnung. Das Gremium beschloss einstimmig, die bisherige vorberatende Sitzung durch einen Bauausschuss abzulösen und zwei weitere Ausschüsse zu benennen.

Bevor Meixner die Sitzung eröffnete, ergriff der Hausherr, Pfarrer Tadeusz Kmiec-Forstner, das Wort. Er begrüßte Gemeinderäte und Zuschauer herzlichst und mahnte das Gremium launig: „Neuer Raum, neue Verpflichtungen, ich wünsche Ihnen allen sachliche Diskussion, einen guten Umgang miteinander und gute Entscheidungen nicht nur für die Pfarr-, sondern für alle Gemeindekinder.“

Einen Beitrag zur einer frischeren Diskussionskultur im Irschenberger Gemeinderat erhofft sich Meixner von seinem Vorschlag, die bisherige beratende Sitzung des gesamten Gremiums durch einen Bauausschuss zu ersetzen und einen Finanz- sowie Straßenbau-Ausschuss zu installieren. Davon erwartet er sich, dass in den öffentlichen Sitzungen wieder mehr diskutiert wird und nicht weiter nur vorgekaute Themen vorgestellt werden: „Ich meine, das sind wir der Bevölkerung auch schuldig“, begründete der Rathauschef den Antrag. Einen weiteren Vorteil sieht Meixner darin, dass ein Ausschuss mit wenigen Gemeinderäten sich auch schnell einmal ein Bild vor Ort machen und bei Bedarf dort mit „ein, zwei Autos schnell mal hinfahren kann“. Nach Meixners Vorstellungen sollten die Ausschüsse Bauen, Finanzen und Straßenbau installiert werden. Alle drei sollen eine rein beratende Funktion haben. Die Besetzung soll gemäß dem

D’Hondtschen Verfahren erfolgen. Ein Vorschlag, den auch Hans Maier (FDP/aktive Bürger) vollumfänglich unterstützte, obwohl seine Liste im Straßenausschuss nicht vertreten ist: „Ich empfinde in jüngster Vergangenheit den Umgang miteinander als sehr respektvoll. Mein Vertrauen ist deshalb da und ich unterstütze das mit einem guten Gefühl.“

Einstimmig fiel dann auch der Beschluss dazu aus, die Geschäftsordnung des Gemeinderates mit Wirkung ab Oktober zu ändern. Bestehen wird der neue Irschenberger Bauaussuschuss aus sechs Mitgliedern, der jeweils vor den Gemeinderatsitzungen zusammenkommt. Dem Finanz- und Straßenbauausschuss werden jeweils vier Mitglieder angehören, die sich vierteljährlich oder bei Bedarf zusammenfinden. Die Fraktionssprecher gaben dann auch gleich bekannt, wer den Ausschüsse angehören soll: Bauausschuss – Reiner Hartmann, Christian Harasser (beide CSU), Franz Nirschl, Marinus Eyrainer (FW Irschenberg-Reichersdorf), Franz Gasteiger (FW Niklasreuth), Hans Maier (FDP/Aktive Bürger); Finanzausschuss – Josef Kröll, Klaus Waldschütz (beide CSU), Eyrainer, Hans Nirschl (FW Irschenberg-Reichersdorf), Maria Drexl (FW Niklasreuth), Martin Eberhard (FDP/Aktive Bürger); Straßenbauausschuss – Tom Niggl (CSU), Thomas Stadler, Regina Gruber (FW Irschenberg-Reichersdorf), Klaus Kirchberger (FW Niklasreuth).hac

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