Vorbild geehrt

Urkunde des Umweltpakts Bayern an Pro Communo

Bei der Übergabe an die Pro Communo AG: (v.l.) Landrat Olaf von Löwis, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Johann Pichler, Abteilungsleiterin Umwelt beim Landratsamt Christina Eder und Vorstand Klaus Schiller.
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Bei der Übergabe an die Pro Communo AG: (v.l.) Landrat Olaf von Löwis, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Johann Pichler, Abteilungsleiterin Umwelt beim Landratsamt Christina Eder und Vorstand Klaus Schiller.

Irschenberg – Für ihr freiwilliges Umweltengagement hat die Pro Communo AG aus Irschenberg nun eine Urkunde des Umweltpakts Bayern erhalten.

Als Auszeichnung für freiwilliges Umweltengagement überreichte Landrat Olaf von Löwis eine Urkunde des Umweltpaktes Bayern an die Pro Communo AG. Das Unternehmen mit Sitz in Irschenberg ist seit Februar 2020 Teilnehmer des Umweltpaktes Bayern und zeichnet sich besonders durch umweltfreundliche Wildkrautregulierung mit heißem Wasser, das moderne Bürogebäude aus regionalem Holz sowie eine Photovoltaikanlage aus.

„Es gibt bisher nur wenige Unternehmen im Landkreis Miesbach, die sich bei der Auswahl der eingesetzten Technik und beim Bau des Bürogebäudes so von Umweltaspekten leiten lassen, wie die Pro Communo AG“, erklärt Landrat Olaf von Löwis beim Überreichen der Urkunde. Er hoffe, dass er als Landrat in Zukunft weitere Unternehmen mit diesem Zertifikat auszeichnen dürfe.

Die Pro Communo AG bietet Dienstleistungen auf Verkehrs- und Grünflächen an und geht dabei besonders umweltschonend vor: Unkraut wird beispielsweise mit reinem heißem Wasser reguliert und beim Mähen von Naturschutzflächen wird eine bodenschonende Technik eingesetzt. Umweltverträgliche Treib- und Schmierstoffe werden überall dort eingesetzt, wo es möglich ist.

Zudem erfüllt das Bürogebäude in Irschenberg den Niedrig­energiestandard und wurde in Massivholzbauweise erstellt. Die 10kW-Pelletheizung versorgt die 450 Quadratmeter große Bürofläche mit Wärme aus regionalem, nachhaltigem Energieholz. Die hauseigene Photovoltaikanlage versorgt das Bürogebäude zu 40 Prozent mit selbst erzeugtem Strom. Klaus Schiller, Vorstand der Pro Communo AG, erklärt: „Natürlich müssen wir mit unseren Dienstleistungen Geld verdienen, aber Umweltschutz ist bei uns ein zentrales Thema.“

Der Umweltpakt Bayern ist eine Vereinbarung zwischen der bayerischen Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft. Freiwilligkeit, Übernahme von Eigenverantwortung beim Umweltschutz sowie kooperatives Handeln zählen seit der Erstunterzeichnung 1995 zum Grundverständnis des Charakters von Projekten und Erklärungen im Umweltpakt.

Dahinter steht die gemeinsame Überzeugung von Staat und Wirtschaft, dass die natürlichen Lebensgrundlagen mit Hilfe einer freiwilligen und zuverlässigen Kooperation von Staat und Wirtschaft besser geschützt werden können als nur mit Gesetzen und Verordnungen. Mit beispielhaften und gemeinsamen Projekten von Staat und Wirtschaft soll der Umweltpakt sichtbar machen, dass Ökonomie und Ökologie keine Gegensätze sind, sondern gemeinsam zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Wohlstand in einer intakten Umwelt beitragen. ksl

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