Jubiläums-Tierschau der VZG Aibling in der Miesbacher Oberlandhalle

Spitzenparade mit Slalomlauf

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Beim Bambini-Cup präsentierte der Nachwuchs seine Kälber rasant auf einem Slalomparcours.

Miesbach – Eine große Tierschau der Extraklasse veranstaltete die Viehzuchtgenossenschaft (VZG) Aibling am vergangenen Sonntag anlässlich ihres 125-jährigen Jubiläums unter der Ägide des Landwirtschaftsamtes Holzkirchen in der Miesbacher Oberlandhalle.

 Mit über 100 Kühen und zwei Nachzuchtgruppen der Stiere „Erbhof“ und „Vlado“ präsentierten die Genossenschaftsmitglieder die Schönheit ihrer Spitzentiere. Aber auch der Nachwuchs war am Start. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. 40 Kinder spurteten beim Bambini-Cup mit ihren Kälbern los. „Es freut mich, miterleben zu können, mit wie viel Stolz und Herzblut jede einzelne unserer Züchterfamilien an dieser Tierschau mitwirkt“, war der VZG-Vorsitzende Lothar Schechner sichtlich begeistert. Sein Wunsch: Die Jubiläumsfeier solle ein Tag sein, der in Erinnerung bleibt und hoffentlich in zehn Jahren wiederholt wird. Dass die Aiblinger Genossenschaft, die zum Zuchtverband Miesbach gehört, für diesen einen besonderen Beitrag geleistet hat, betonte Verbandsvorsitzender Balthasar Biechl. Schließlich floss der Verkaufserlös der Viehmarkthalle in Bad Aibling in die Finanzierung der früheren Oberlandhalle.

Der gesamte Tag stand im Zeichen der Tiere. Von Preisrichter Ernst Grabner wurden die sieben Wertungsklassen – Kühe mit einem Kalb bis hin zu Kühen mit sieben und acht Kalbungen – fachkundig eingeschätzt. Man sehe, dass die Fleckviehzucht in Miesbach Zuhause sei, meinte Grabner aufgrund der großartigen Tiere anerkennend. Das Votum des Experten, der viele Tierpräsentationen als Preisrichter begleitet: „Danke für diese perfekte Rinderschau.“

Wie zuvor ihre Eltern mit den Toptieren der landwirtschaftlichen Betriebe, präsentierte sich auch der Nachwuchs begeistert. In diesem Fall in Begleitung von Kälbern, mit denen die Kinder für den Bambini-Cup trainiert hatten. Der jüngste Teilnehmer war gerade einmal vier Jahre alt, die Ältesten waren zwölf. Lange geübt hatten sie mit den Kälbern, teils täglich, wie sie erklärten. Schön hergerichtet waren die Tiere namens „Alpha“, „Koko“, „Goldstück“ oder „Turbo“ sowieso. Ehrensache. Die Besucher sahen turbulente Slalom-Gruppen-Rennen. Ganz zur Freude der VZG. Bei dieser hat man sich bewusst entschieden, die junge und hoffentlich nächste Generation mit einzubinden und sie für die Zukunft zu begeistern. Letzteres galt sicher nicht nur für die Bambini, sondern auch für alle Besucher der Tierschau.

maf

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