Karl Schwab folgt auf Linda Gebser

Der Rotary Club Schliersee hat einen neuen Präsidenten

Die scheidende Präsidentin Linda Gebser übergibt ihr Amt an Karl Schwab.
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Wechsel an der Spitze des Rotary Clubs Schliersee: Die scheidende Präsidentin Linda Gebser übergibt ihr Amt an Karl Schwab.

Schliersee - Der Rotary Club Schliersee hat den Wechsel an seiner Spitze vollzogen. Karl Schwab folgt als Präsident auf Linda Gebser.

Es war ein Jahr voller Hindernisse und großer Herausforderungen. Die Corona-Pandemie zwang auch den Rotary Club Schliersee, sein Clubleben völlig neu zu denken. „Mein Jahresmotto ,Energie für das Leben‘ konnten wir gar nicht ausleben“, sagte die scheidende Präsidentin Linda Gebser (72) bei der Amtsübergabe an Karl Schwab (65). Für ein Jahr übernimmt der Rechtsanwalt aus Schaftlach jetzt das Ruder.

Coronabedingt konnte auch das Übergabemeeting weitgehend nur virtuell stattfinden – so wie die meisten der wöchentlichen Treffen in den zurückliegenden zwölf Monaten. Dennoch war es dem Club gelungen, ein anspruchsvolles Programm für Mitglieder und Gäste zusammenstellen. So referierten unter anderem der Virologe Hendrik Streeck und die Vorsitzende des Europäischen Ethikrates, Christiane Woopen. Zugleich hielt der Club an seinem sozialen Engagement fest und unterstützte mit Tausenden Euro Projekte und Organisationen in der Region.

„Rückblickend kann ich sagen, dass ich nach drei Monaten meine Pläne in die Schublade gelegt und neue Ziele für uns formuliert habe“, gestand die scheidende Präsidentin Gebser. Fortan sei es ihr Anliegen gewesen, „dass wir alle gut durch die Pandemie kommen, ohne am Ende des rotarischen Jahres jemanden zu vermissen“. Dieser Wunsch habe sich glücklicherweise erfüllt.Ein Augenmerk während ihrer Präsidentschaft richtete die Neuhauserin auch auf internationale Beziehungen. So rief Gebser zusammen mit Urs Herzog aus der Schweiz die Synergy Rotary Friendship Alliance Europe ins Leben – ein Zusammenschluss von zunächst 32 Clubs in 17 Ländern Europas, der sich der grenzüberschreitenden Freundschaft widmet.

Ihr Nachfolger Schwab hat sich als übergreifendes Thema für sein Präsidentenjahr den Umweltschutz auf die Fahnen geschrieben. Dem früheren Vorsitzenden des Alpenvereins Waakirchen geht es dabei aber nicht um das große Ganze, sondern um die kleinen Themen, die jeden Einzelnen betreffen. „Jedes Mitglied unserer Gesellschaft beeinträchtigt das Klima und ist somit ein Bestandteil im Räderwerk von Natur und Umwelt“, sagte Schwab bei der Amtsübernahme. Dem wolle man sich in Veranstaltungen und Vorträgen widmen – und das nach dem vielen „Bildschirmschauen am liebsten wieder persönlich“. sh

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