Spezialisten für neue Gelenke

Krankenhaus Agatharied erfolgreich als Endoprothetikzentrum zertifiziert

Krankenhaus Agatharied: Ulrich Brunner (r., Chefarzt Unfall-, Schulter- und Ellenbogenchirurgie) und Peter M. Prodinger (Chefarzt Endoprothetik und Orthopädie)
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Die Zertifizierung des Endoprothetikzentrums freut Ulrich Brunner (r., Chefarzt Unfall-, Schulter- und Ellenbogenchirurgie) sowie Peter M. Prodinger (Chefarzt Endoprothetik und Orthopädie).

Hausham – Als Endoprothetikzentrum ist das Krankenhaus Agatharied von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie zertifiziert worden.

Im Krankenhaus Agatharied werden jährlich über 450 Hüft- und Kniegelenke operiert. Mit hoher Qualität, wie dem Endoprothetikzentrum dieser Tage bestätigt wurde. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie hat die Abteilung als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung zertifiziert.

„Die Zertifizierung bestätigt das, was für unser Team bereits seit Jahren der geltende Anspruch ist: maximale Versorgungsqualität in der gesamten Bandbreite des künstlichen Gelenkersatzes“, erklärt Chef­arzt Peter M. Prodinger. Unter der Leitung des Spezialisten für Gelenkersatz und gelenkerhaltende Chirurgie an Hüft- und Kniegelenk hat sich das Endoprothetikzentrum während der vergangenen Jahre als zuverlässige Adresse für alle Fragestellungen an Hüft- und Kniegelenk etabliert. „Uns ist es wichtig, für unsere Patienten die Antwort auf ihre medizinische Fragestellung zu kennen – ob Einsatz eines künstlichen Gelenks, Wechseloperationen bei Patienten, die an einem Prothesenverschleiß oder an einer Protheseninfektion leiden, oder auch die endoprothetische Versorgung von Frakturen“, erklärt Prodinger das breite Behandlungsspektrum.

Der operative Gelenkersatz kann als Erfolgsgeschichte der Orthopädie bezeichnet werden. Alleine in Deutschland erhalten jährlich rund 400.000 Menschen einen solchen Eingriff etwa an Knie- und Hüftgelenk. Doch auch bei höchster Präzision und Sorgfalt sowie ausgereiften Implantaten kann es nach der Operation zu länger anhaltenden Beschwerden und Einschränkungen kommen. „Die Wahl einer Klinik mit höchsten Qualitätsstandards und einem erfahrenen Operationsteam ist daher entscheidend“, teilt das Krankenhaus Agatharied mit.

Diesem bestätigt die Auszeichnung die Patientenversorgung nach strengen Sicherheitsvorgaben und aktuellem Stand der Wissenschaft, eine lückenlose Dokumentation und Überprüfung der operativen und pflegerischen Behandlungsstandards der versorgenden Abteilung für Orthopädie sowie aller am Prozess beteiligten Abteilungen. Dazu zählen bei einem stationären Aufenthalt neben der Orthopädie auch Anästhesie, OP-Personal, Sterilisation, Pflege, Physiotherapie, Sozialdienst und Verwaltung. Alle Prozesse unterliegen einer definierten Vorgehensweise mit Verfahrensanweisungen, einem konsequenten Risiko-Screening sowie einem standardisierten Komplikationsmanagement.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung. Sie bestätigt uns die gelebte Fokussierung auf höchste Patientensicherheit und Versorgungsqualität“, erklärt Benjamin Bartholdt, Leiter Unternehmens­entwicklung im Krankenhaus Aga­tharied. „Die stetige Steigerung der Fallzahlen über die vergangenen Jahre verstehen wir als Ausdruck des Vertrauens der Patienten und der zuweisenden Ärzte.“

Neben der Patientenversorgung, für die das Krankenhaus Agatharied zusätzlich zur Hüft- und Kniegelenkchirurgie ein Schulter- und Ellenbogenzentrum, eine Sparte für Wirbelsäulenchirurgie sowie für Sportorthopädie bietet, verfügt die Abteilung Unfallchirurgie und Orthopädie auch über die volle Weiterbildungsermächtigung zur Ausbildung von Fachärzten. ft

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