Das Krankenhausgrundstück in Tegernsee ist verkauft

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FRIDOLIN THANNER, Tegernsee – Es ist geschafft: Der Landkreis hat das seit vielen Jahren zum Verkauf stehende Krankenhaus-Grundstück in Tegernsee veräußert. Der Kreisausschuss hat am vergangenen Mittwoch für den Verkauf grünes Licht gegeben, neuer Besitzer des Grundstücks ist nun die Wittelsbacher Park Immobilien GmbH & Co KG. Zwischen der Tegernseer Bahnhofstraße und der Hochfeldstraße sollen als Hauptnutzung ein Hotel und zusätzlich eine Seniorenresidenz und Wohnungen entstehen. Hoch zufrieden ist Landrat Jakob Kreidl, dass nun endlich ein Käufer für das 7588 Quadratmeter große Gelände gefunden ist. Schon mehr als zehn Jahre bot der Landkreis die Fläche an. Das Tegernseer Krankenhaus schloss 1998, mit dem Abriss der Gebäude entstand eine Brachfläche, deren Verkauf bisher immer gescheitert war. Umso größer ist die Freude nun bei Landrat Kreidl, „dass die intensiven Bemühungen der letzten Zeit zum Ziel geführt haben. Der Verkauf bedeutet nicht nur eine wichtige Finanzspritze für den Landkreis, sondern auch eine gute Entwicklungsmöglichkeit für Tegernsee“. Darüber, zu welchem Preis das Grundstück den Besitzer wechselte, gab es aus dem Landratsamt aber keine Auskunft. Pressesprecher Frank Skodczinski teilte lediglich mit, dass sich der Erlös „im Rahmen der Erwartungen“ bewegte. „Mit dem Verkauf können wir als Landkreis einen wichtigen eigenen Beitrag leisten, den dringenden Investitionsbereich vor allem im Bereich der Schulen zu unterstützen“, erklärte Landrat Kreidl. Um die geplante Nutzung zu ermöglichen, muss die Stadt Tegernsee den geltenden Bebauungsplan, der eine alleinige Nutzung als Seminarhotel festlegt, ändern. Es ist ein sogenannter Vorhaben- und Erschließungsplan vorgesehen. Da sieht Tegernsees Bürgermeister Peter Janssen aber keine Schwierigkeiten: „Der Stadtrat hat sich in seiner Winterklausur grundsätzlich für eine Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten ausgesprochen. Die jetzt vorgesehene Kombination wurde vom Stadtrat befürwortet. Durch das Projekt entstehen hier neue Arbeitsplätze. Dem Tourismus und der Gastronomie, den Geschäften und überhaupt dem Ortsleben tut das Vorhaben gut.“

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