In neuem Glanz

Filialkirche Maria Heimsuchung in Kreuth nach Restauration wieder geöffnet

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Mit einem Festgottesdienst ist die Filialkirche Maria Heimsuchung in Kreuth wieder geöffnet worden.

Kreuth – In neuem Glanz erstrahlt die Filialkirche Maria Heimsuchung im Ortsteil Glashütte nach der Restauration. Das Gotteshaus ist nun wieder für Besucher geöffnet.

In einem Festgottesdienst ist jüngst die Filialkirche Maria Heimsuchung im Kreuther Ortsteil Glashütte wieder eröffnet worden. Sie erstrahlt nun in neuem Glanz.

„Es war ein kleines Wunder, dass die Renovierung überhaupt erfolgt ist, so schnell angegangen und so rasch durchgezogen wurde“, berichtet die stellvertretende Kirchenverwaltungsvorsitzende Maria Thanbichler. „Als das Staatliche Bauamt Rosenheim, das aufgrund der staatlichen Baulast hier auch beteiligt war, zusagte, die Renovierung durchzuführen, zog auch das erzbischöfliche Ordinariat nach.“ Zusätzlich durch die Anschubfinanzierung vonseiten des ökumenischen Kirchbauvereins und die zielführenden Baubesprechungen unter der Leitung von Verwaltungsleiter Berthold Späth war die ganze Sache schließlich ins Rollen gekommen.

Seit Mai 2019 war die Kirche geschlossen. Der Außensockel um die Kirche sowie der Innensockel in Altar- und Vorraum mussten erneuert, ebenso über viele Wochen hinweg die Raumschale innen von Schmutz befreit und an einigen Stellen ausgebessert werden. Das Kirchlein bekam eine neue Elek­troinstallation und neue Lampen. Vor allem aber erhielt es neue liturgische Orte wie ein neues Ambo und einen neuen Tabernakel, die gesegnet wurden, aber auch einen neuen Osterleuchter, neue Sedilien und eine neue Kredenz. Alexander Heisig, Fachreferent für zeitgenössische Kunst und Kirche im erzbischöflichen Ordinariat München zeigte nach dem Festgottesdienst auf, wie wertvoll die Restauration der Kirche sei und lobte die gelungene Verbindung zwischen Alt und Neu durch die Renovierung.

Monsignore Walter Waldschütz und Maria Thanbichler dankten allen an den Renovierungsarbeiten Beteiligten. Regelmäßig waren sie vor Ort und begutachteten, ob und wie es vorwärts geht. Sie suchten nach passenden Lösungen für ihre Kirche, wo es etwas zu entscheiden galt. Sie bemühten sich mit um Handwerker, dass die Zeitschiene letztlich eingehalten werden konnte. Maria Thanbichler wünschte allen Glashütter Gemeindemitgliedern, dass sie gerne in diese Kirche kommen, und rief alle auf, mitzuhelfen, dass sie nun wieder mit Leben erfüllt werde. Monsignore Waldschütz sicherte zu, dass auch weiterhin regelmäßig die heilige Messe in Glashütte gefeiert werde und sagte im Zuge der guten ökumenischen Zusammenarbeit auch der evangelischen Gemeinde die Nutzung der neu renovierten Kirche zu. ksl

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