Stellvertreter des Bürgermeisters bleiben

Sieben neue Gesichter: Sie sitzen fortan mit im Kreuther Gemeinderat

Neu im Kreuther Gemeinderat: (hinten, v.l.) Leonhard Rohnbogner, Robert Gerg, Joseph Rohnbogner, Christian Weber und Matthias Erhardt sowie (vorn, v.l.) Ulrike Rohnbogner und Peter Stiepan zusammen mit Bürgermeister Josef Bierschneider.
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Neu im Kreuther Gemeinderat: (hinten, v.l.) Leonhard Rohnbogner, Robert Gerg, Joseph Rohnbogner, Christian Weber und Matthias Erhardt sowie (vorn, v.l.) Ulrike Rohnbogner und Peter Stiepan zusammen mit Bürgermeister Josef Bierschneider.

Kreuth – Der Kreuther Gemeinderat hat sich konstituiert. Sieben neue Mitglieder sind dabei. Die Stellvertreter des Bürgermeisters bleiben.

Zum ersten Mal hat sich der neue Kreuther Gemeinderat jüngst in der Turnhalle zur konstituierenden Sitzung getroffen. Im Zentrum standen die Wahl des Zweiten und Dritten Bürgermeisters sowie die Besetzung der Ausschüsse. Bei den Beschlüssen herrschte fast durchgehend Einigkeit – einzige Ausnahme: ein neuer Sonderausschuss.

Optimistisch, aber auch mit einem Aufruf zu konstruktiver Zusammenarbeit und gegenseitigem Respekt begrüßte Bürgermeister Josef Bierschneider den neuen Gemeinderat. Fortan hat die CSU-Fraktion sieben Mandate, die SPD drei, Bündnis 90/Die Grünen zwei und die Freie Wählergemeinschaft vier. „Wir haben die ehrenvolle Aufgabe, unsere Gemeinde in die Zukunft zu führen und lassen uns von der jetzigen Situation nicht entmutigen“, erklärte Bierschneider mit Verweis auf die aktuelle Corona-Pandemie.

Neu im Gremium vereidigt wurden schließlich Leonhard und Ulrike Rohnbogner sowie Peter Stiepan für die CSU, Matthias Erhardt und Christian Weber für die Grüne Liste sowie Joseph Rohnbogner und Robert Gerg für die SPD. Die Wahl der Stellvertreter des Bürgermeisters ging dann relativ unbürokratisch vonstatten. Zwei sollten es werden und fraktionsübergreifend waren sich die Anwesenden einig, die beiden bisherigen Vertreter beizubehalten. So wurden Wolfgang Rebensburg (FWG) als Zweiter und Elisabeth Hartwig (CSU) als Dritter Bürgermeister wiedergewählt.

Im Anschluss rückte der neu gegründete Sonderausschuss in den Fokus, der aus sieben Gemeinderatsmitgliedern unter Vorsitz des Bürgermeisters besteht. Der Ausschuss soll zum Beispiel in der aktuellen Corona-Krise in Notsituationen tagen, wenn der Gemeinderat nicht komplett zusammenkommen kann. Es handelt sich also um eine Art minimierten Gemeinderat, der dann entscheidet.

Markus Wrba (FWG) zeigte sich angesichts dieser Befugnisse kritisch, was das Einberufen des Ausschusses durch den Bürgermeister anbelangt. Als Alternative schlug er vor, diese Entscheidung auf den Bürgermeister und seine beiden Stellvertreter auszuweiten. Unterstützt wurde er dabei unter anderem von den Vertretern der SPD.

Der Bürgermeister schlug hingegen vor, die Geschäftsordnung nicht zu ändern und auf gegenseitiges Vertrauen sowie ausreichende Absprache untereinander im Falle einer Notsituation zu bauen. Damit setzte sich Bierschneider durch, sodass der Beschluss einstimmig verabschiedet wurde. mfi

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