Kommunalwahl 2020

SPD tritt in Kreuth mit 16 Kandidaten an – und einem Minimalziel

Diese Kandidaten treten für die SPD in Kreuth an. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Florian Post (hinten, 4.v.r.) leitete die Aufstellungsversammlung im Gasthaus Göttfried.
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Diese Kandidaten treten für die SPD in Kreuth an. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Florian Post (hinten, 4.v.r.) leitete die Aufstellungsversammlung im Gasthaus Göttfried.

Kreuth – Drei Sitze oder mehr will die SPD. Sie tritt bei der Wahl in Kreuth mit 16 Kandidaten an – und einem klaren Ziel.

Drei Mandate hat die SPD derzeit im Kreuther Gemeinderat. Mindestens diese Anzahl soll bei der Wahl im März auch wieder erreicht werden. Dieses Ziel ist jüngst bei der Aufstellungsversammlung im Gasthof Göttfried definiert worden.

„Wir wollen diese drei Sitze auf jeden Fall halten“, sagt Martin Walch, stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Kreuth-Rottach-Egern und seit 1996 im Gemeinderat. „Einen Stimmenzuwachs würden wir natürlich auch gerne erreichen, auch wenn es zurzeit schwierig ist mit der SPD.“ Auf der Liste für die Kommunalwahl stehen 16 Namen – darunter zahlreiche frische Gesichter – vertreten aus allen Kreuther Ortsteilen. Nicht alle Kandidaten, die auf der Liste stehen, seien auch Mitglieder der SPD, jedoch gebe es eine gute Mischung zwischen Jung und Alt, politischen Neulingen und Erfahrenen. Die Wahl in Kreuth sei eher personen-, als parteibezogen, erklärt Martin Walch. Er hofft daher auf ein gutes Abschneiden der SPD.

Die SPD-Kandidaten:

Martin Walch, Florian Reich-Baumgartner, Annastasia Czerny, Robert Gerg, Sabine Pfaff, Josef Rohnbogner, Helena Groba, Franz Meyer, Andreas Rettenmeier, Sebastian Leiner, Vincent Walch, Gisela Bluhm, Wolfgang Groba, Kerstin Heuberger, Robert Kasper und Eva-Martina Baumgartner.

Martin Walch selbst steht auf Listenplatz 1. Robert Kasper und Eva-Martina Baumgartner, die gemeinsam mit ihm aktuell im Gemeinderat sitzen, stehen auf den Listenplätzen 15 und 16. „Wir bilden quasi einen Rahmen um die neuen Gesichter, damit diese sich profilieren können“, erklärt Walch und nennt zudem die Hauptziele der Ortsgruppe: „Im Bereich sozialer Wohnungsbau muss etwas passieren, da wir dringenden Bedarf an bezahlbaren Wohnungen haben.“ Ein passendes Grundstück habe die Gemeinde am Kurpark bereits in petto. Dort stelle er sich genossenschaftlich organisiertes Wohnen vor. Auch stehe die SPD voll und ganz hinter dem Titel Bergsteigerdorf, den die Gemeinde seit 2018 trägt. „Nicht nur wegen der Touristen, sondern auch für das Bewusstsein in der Bevölkerung, Kreuth landschaftlich und kulturell zu erhalten“, sagt Martin Walch. Zudem betont er das gute Verhältnis im Gemeinderat, wo sachlich und zielorientiert diskutiert werde. „Das wollen wir auch in Zukunft haben.“ ksl

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