Kroha präsentiert Pläne für den leerstehenden Gasthof zur Post

Hotel garni in Schliersee

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Seit sechs Jahren steht der Gasthof zur Post in Schliersee leer – Zeit, dass er wieder mit Leben erfüllt wird. Der neue Eigentümer Franz Kroha will ein Hotel garni aufbauen.

Schliersee – Der „Gasthof zur Post“ in Schliersee steht nun seit sechs Jahren leer. Franz Kroha ist momentan mit seinen Plänen für Sixtus und dem Bürgerentscheid in aller Munde. Die Gegner werfen ihm vor, dass der Gasthof zur Post seit Jahren leer steht. Jetzt verrät der Unternehmer seine Pläne.

Aus dem alten Gasthof zur Post wird das Alpen-Hotel garni. Franz Kroha hatte den Gasthof 2013 gekauft, tatsächlich Eigentümer ist er aber erst seit vergangenem Sommer. Es gab Probleme mit dem Grundbucheintrag. „So ein Millionenprojekt schüttelt man dann auch nicht einfach so in ein paar Monaten aus dem Ärmel“, erklärt Kroha. Es wird eine neue Heizung geben, neue Wasserleitungen und auch in Sachen Brandschutz ist bei so einem alten Gebäude sehr viel zu beachten.

Kroha hofft nun, in Zusammenarbeit mit zwei Architekten, das richtige Konzept gefunden zu haben. Bayerisch und traditionell soll es bleiben, aber natürlich auch modern werden. So wie Schliersee eben. Die Lüftl- malereien sollen unbedingt erhalten und sogar aufgefrischt werden.

Kroha plant eine neue Lobby mit Effektfeuer, in der sich die Gäste wohlfühlen können. Im Festsaal soll die Bühne verkleinert und die Seite zur Terrasse offen gestaltet werden. Auch kann sich Kroha eine Hotelbar vorstellen, die vor allem bei Veranstaltungen der Treffpunkt werden soll. Nach dem Essen bei Hochzeiten zum Beispiel. Hochzeitsgesellschaften sind, neben Geschäftsreisenden, eine seiner Hauptzielgruppen. Mit 35 Doppelzimmern, kombinierbar auch zu größeren Einheiten, dem Saal für bis zu 200 Personen und der direkten Lage neben dem Rathaus und der Kirche ist das auch optimal. Eine Hochzeitssuite mit Sauna und Balkon mit Blick auf See und Berge im Obergeschoss soll das Ganze abrunden.

Ein Restaurant plant Kroha absichtlich nicht, denn schließlich ist das gastronomische Angebot in Schliersee durchaus ausreichend. Vielmehr setzt er auf die Zusammenarbeit mit einem Restaurant vor Ort oder einem Caterer für die Veranstaltungen. Die Küche soll auf eine Mindestgröße verkleinert werden, gerade so, dass sie für die Abwicklung vom Frühstück und für die Bedürfnisse eines Caterers ausreichend ist.

Ob er nun einen Geschäftsführer, Pächter oder Partner sucht, weiß Kroha noch nicht. „Ich brauche einen kompetenten Betreiber, damit das Ganze ein Erfolg wird. Ich freue mich schon sehr auf dieses Projekt!“, strahlt Kroha mit einem Leuchten in seinen Augen. 2017 soll es losgehen.

jw

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