Fit in Mathe, Informatik und Co

Kutschera ist MINT-Manager: Ansprechpartner für alle Schularten und Altersstufen

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Bei der Vorstellung des neuen MINT-Managers Alexander Kutschera (3.v.l.): Sabine Pilot, SMG-Chef Alexander Schmid, Landrat Wolfgang Rzehak, Andrea Bernatowicz und Michael Pelzer, Koordinator der Bildungsregion (v.l.).

Miesbach/Landkreis – Neben Regensburg und Schwandorf darf sich auch Miesbach zu den drei neuen MINT-Regionen in Bayern – insgesamt sind es elf im Freistaat – zählen. Für den hiesigen Landkreis ist Alexander Kutschera als MINT-Manager tätig. Angesiedelt ist der 30-Jährige bei der Standortmarketing-Gesellschaft (SMG).

Mit dem Programm „MINT-Regionen Bayern“ sollen junge Menschen für die Themenbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gewonnen und bestmöglich gefördert werden – vom Kindergarten bis zum Übergang in eine Berufsausbildung oder ein Studium. Fakt ist nämlich, dass sich für die MINT-Berufe zu wenige Nachwuchskräfte finden. Deshalb wird sich Alexander Kutschera als neuer Manager um die Vernetzung aller MINT-relevanten Akteure, Angebote und Initiativen kümmern. Regionsübergreifend begleiten die beiden MINT-

Koordinatorinnen Andrea Bernatowicz und Sabine Pilot das Projekt. Ziel sei es vor allem auch, bei jungen Frauen die Begeisterung für besagte MINT-Berufe zu wecken, machte Bernatowicz beim Pressegespräch in den Räumen der Standortmarketing-Gesellschaft in Miesbach deutlich. Es heiße, „moderne Berufsbilder in die Köpfe – auch die der Eltern – zu bringen“, hob die Projektkoordinatorin hervor.

MINT-Region geworden zu sein, „passt gut zu unserem Landkreis“, hob Landrat Wolfgang Rzehak hervor. Er begrüßte es, dass insbesondere Mädchen bei der beruflichen Ausbildung gefördert werden sollen. Neben der schönen Landschaft sei Wissen die große Ressource des Landkreises.

Michael Pelzer, Koordinator der Bildungsregion, stellte ebenfalls fest, dass in den MINT-Berufen nach wie vor Männer dominieren. Deshalb heiße es, den Frauen Mut zu machen, sich für dergleichen Berufsbereiche zu entscheiden. Pelzer: „Augenhöhe zwischen den Geschlechtern ist wichtig.“

SMG-Geschäftsführer Alexander Schmid hatte Kutschera bei einer Messe in Berlin kennengelernt und im Gespräch Gemeinsamkeiten gefunden. Seit vergangener Woche ist nun der Süd-Münchner MINT-Manager und bei der SMG angesiedelt. Kutschera verfügt über einen Bachelor in naturwissenschaftlicher Bildung und einen Master in molekularer Biotechnologie. Neben seiner wissenschaftlichen Karriere engagierte er sich unter anderem als freier Referent beim Kreisjugendring München-Land. „Für mich schließt sich nun ein wenig der Kreis“, sagte Kutschera, der für die nächsten vier Jahre Ansprechpartner für alle Schularten und Altersstufen sein möchte. Darüber hinaus will er das mobile Schülerlabor (FabLab) – es soll im September/Oktober starten – und das geplante Schülerforschungszentrum unterstützen. rei

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