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Zwei Ladesäulen am Habererplatz: Parken und Strom zapfen in Miesbach

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Von: Fridolin Thanner

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Freigabe der Ladestation am Habererplatz in Miesbach
Bei der offiziellen Freigabe der neuen Ladestation am Habererplatz waren dabei: Josef Lipp (ESB, r.) und Bürgermeister Gerhard Braunmiller (vorne) sowie (hinten v.l.) die Sponsoren Martin Weingärtner, Martin Pötzinger, Martina und Markus Weiß sowie (davor) Christian Schmid. Mit ihnen freuten sich die Stadtratsmitglieder (hinten v.r.) Paul Fertl, Hedwig Schmid, Petra Six, Erhard Pohl, Franz Mayer und Manfred Burger. © Thanner

Miesbach – Die beiden Ladesäulen am Habererplatz in Miesbach wurden offiziell in Betrieb genommen. Die Fläche stellt die Stadt kostenfrei zur Verfügung.

Zwar waren die Ladesäulen am Habererplatz in Miesbach schon seit einiger Zeit bereit, am Freitag (23. September) kamen aber alle zusammen, die mitgeholfen hatten, diese Stromtankstelle zu ermöglichen, und gaben sie nun offiziell frei.

Neben der Schnell- und der Normal-Ladesäule steht eine Tafel, auf der sechs Sponsoren aufgeführt sind: die Autohäuser Weingärtner, Weiß, Schmid, Eder und Pötzinger sowie die Firma Heid/Brummi Fit. Sie kamen für den Baukostenzuschuss in Höhe von 10.000 Euro auf, den die Stadt der Energie Südbayern (ESB) als Investor und Betreiber der Ladesäulen leisten musste. Mehrfach war im Stadtrat über Ladesäulen am Habererplatz diskutiert worden, letztendlich wurde in der Nähe des Trafo-Häuschens ein passender Standort gefunden. Und Bürgermeister Gerhard Braunmiller ging auf Sponsorensuche, um die erforderliche Summe zusammenzutragen. Die Fläche stellt die Stadt kostenfrei zur Verfügung, wofür sich Josef Lipp, Teamleiter Neue Geschäftsfelder bei der ESB, ebenso bedankte wie bei den Sponsoren.

Keine zusätzlichen Kosten fürs Parken

Mit der Anlage hat die Stadt vier Ladepunkte mehr, zwei Schnell- und zwei Normallader. Erstere lassen bis zu 120 Kilowatt in die Akkus fließen, „in maximal 30 Minuten kann man wieder 200 Kilometer fahren“, erklärte Lipp. Laut ESB wird an den beiden Ladesäulen ausschließlich Ökostrom aus 100 Prozent Wasserkraft getankt. Bezahlt wird über Kreditkarte und App oder eine Karte, die E-Autofahrer per Vertrag von einem Provider erhalten und bei dem der Tarif festgelegt ist. Zusätzliche Kosten fürs Parken fallen nicht an, es ist während des Ladevorgangs frei. Auch sobald der Akku voll ist, muss nicht gleich eine Parkgebühr bezahlt werden. Ein Freibrief ist das aber nicht. Der Ladezustand ist zu sehen, allzu lang stehende Autos sollen durchaus an die Stadt gemeldet werden.

Gerhard Braunmiller freut sich, dass es mittlerweile sieben Ladestationen in Miesbach gibt. „Das ist ein Zeichen, dass wir der Entwicklung der Elektromobilität Rechnung tragen“, sagte der Bürgermeister. Bei der offiziellen Inbetriebnahme begleiteten ihn die Stadtratsmitglieder Paul Fertl, Franz Mayer, Erhard Pohl, Manfred Burger, Petra Six und Hedwig Schmid. Außerdem waren die Sponsoren Martina und Markus Weiß, Christian Schmid, Martin Weingärtner und Martin Pötzinger dabei. ft

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