Mehr Loipenspaß

Langlaufen in Bayrischzell: Neue Schilder, Gastronomie und mehr Kontrollen

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100 Kilometer bestens präparierte Loipen – damit wirbt Bayrischzell und arbeitet ständig an Verbesserungen.

Bayrischzell – Der Winter ist da und die ersten Loipenkilometer sind gespurt. Tourist-Info-Leiterin Stephanie Hintermayr stellte dem Bayrischzeller Gemeinderat vergangene Woche die Neuigkeiten zum Thema Langlauf vor. Die Gemeinde hat einen kleinen Gastronomiebetrieb an der Loipe ins Auge gefasst, was jedoch von behördlicher Seite nicht funktionierte. Jetzt gibt es ein Alternativ-Konzept mit einem Food-Truck, der am Wochenende und in den Ferien kleine Speisen und Getränke anbieten soll. Nach einem geeigneten Standort mit Stromanschluss wird gesucht.

In Sachen Beschneiung der Loipen ist Bayrischzell jetzt auf dem neusten Stand. Eine Arbeitsgruppe hatte sich mit dem Thema beschäftigt. Um die Anbindung von Bayrischzell zum Stocker zu gewährleisten und Schnee für Ausbesserungsarbeiten zur Verfügung zu haben, wurde eine neue Schneemaschine angeschafft. „Wenn wir viel Schnee machen können, dann können wir den auch fürs Tannerfeld verwenden“, ergänzte Bürgermeister Georg Kittenrainer. Ein weiterer Wunsch der Gemeinde ist ein festes WC für die Sportler, aber durch Probleme mit dem Abwasser ist dies so nicht umsetzbar. Als kleiner Schritt in die richtige Richtung sollen nun die Dixi-Toiletten mit Holz eingehaust werden.

Mit der Ausweisung einer Nachtloipe sollen Langläufer mit Stirnlampe von sensiblen Bereichen weggelenkt werden. Bei der Loipen-Kontrolle setzt Bayrischzell auf mehr Kontrolleure, der Ort ist von der Gebühr abhängig und die Zahlungsmoral schlecht. Das Tagesticket für die Loipe wird von 4 auf 5 Euro erhöht. Thorsten Schär (ATS) stellte außerdem ein Beschilderungskonzept für den Winter 2019/20 vor. Schär lobte Bayrischzell für sein Loipennetz, allerdings sei die Beschilderung in die Jahre gekommen. Er schlägt vor, die Beschilderung des DSV zu verwenden, da sie verbreitet, flexibel und offiziell ist. „Es hat Vorteile, wenn man sich einem großen Partner anschließt“, sagte Schär und wies darauf hin, dass die ATS eine neue Beschilderung nicht kostenfrei umsetzen kann. Die Kosten werden sich ohne Produktion auf etwa 3600 Euro belaufen. Den Auftrag erteilte der Gemeinderat. jw

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