Marketingkampagne des RVO für Freizeitlinien

Kinder sagen Haltestellen an

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Sie sagen in einigen RVO-Bussen ab sofort an, wo‘s lang geht: Laura, Anna (v.l. vorne), Kilian und Romina – im Bild mit RVO-Produktionsleiter Andreas Päschel.

Gmund/Landkreis – Mit Mundart-Sprüchen aus Kindermund, einem Heimatkrimi samt narkoleptischem Kommissar und einem Jubiläumsbus zum 40-jährigen Bestehen bedankt sich der Regionalverkehr Oberbayern bei seinen treuen Fahrgästen.

Jüngst wurde die neue Marketingkampagne für die RVO-Freizeitlinien bei einer Probefahrt von Gmund nach Bad Wiessee präsentiert. „Nächster Halt Bayersäg‘ – Jed‘n Dog, den ma genießt, ko ma ned traurig sei“, erschallt es aus den Lautsprechern. Selig grinsend sitzen Romina aus Bad Tölz, Kilian aus Fischbachau, Laura aus Spitzingsee und Anna aus Bayerischzell zwischen ihren (Groß-)Eltern und Geschwistern bei der Premierenfahrt vom Gmunder Bahnhof nach Bad Wiessee und zurück. Erstmals lauschen sie ihren eigenen Stimmen, wie sie Haltestelle um Haltestelle, garniert mit Sprüchen in regionaler Mundart, ankündigen. Die vier Kinder wurden in Kooperation mit „Radio Alpenwelle“ gecastet, um die Haltestellenansagen auf allen Buslinien der RVO im Tegernseer Tal und ausgewählten Linien im Landkreis Miesbach neu einzusprechen. „Wir sind ein familien- und kinderfreundliches Verkehrsunternehmen und möchten mit der Aktion ‚Kinder sagen Haltestellen an‘ zeigen, dass wir trotz unserer 40-jährigen Tradition immer offen für Neues sind. Anna, Laura, Romina und Kilian haben das super gemacht und ich hoffe, die Fahrgäste werden ebenso begeistert sein wie ich“, sagte Andreas Päschel, RVO-Produktionsleiter, bei der Präsentation der neuen Marketingkampagne, die künftig die Freizeitlinien der RVO und ihre Ziele vermarkten soll.

Vor der Probefahrt im eigens designten „Jubiläumsbus“, dessen Außenseite die Silhouette oberbayerischer Höhepunkte ziert, las Päschel den Fahrgästen, darunter auch einige Tal-Bürgermeister und Touristiker, einen Auszug aus dem Heimatkrimi „Alpenflimmern“ vor. Ebenfalls extra für den runden RVO-Geburtstag in Auftrag gegeben, lässt Autor Wolfgang Schuldlos darin den Münchner Kommissar Lupo Faltermayr vom Karwendel bis ins Berchtesgadener Land ermitteln. Aufgrund seiner Narkolepsie (Schlafkrankheit) darf der Kriminaler nicht selbst Auto fahren und ist bei seinen Dienstfahrten oft auf öffentliche Verkehrsmittel – auch auf die Busse der RVO – angewiesen. Der Krimi steht übrigens als Hörbuch kostenlos zum Download bereit.

sko

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