Kreative Hilfe

Markt für guten Zweck in Dürnbach: Initiatoren suchen Mitgestalter

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Am ersten Oktober-Wochenende soll auf dem Dorfplatz in Dürnbach ein Markt der Begegnung stattfinden. Mitinitiatorin Karin Seidler (r.) und Martina Ettstaller, Beauftragte für Senioren und Soziales, blicken dem Geschehen mit Freude entgegen.

Dürnbach – Es soll ein Markt der Begegnung werden, den Karin Seidler und Renate Beck am 5. und 6. Oktober auf dem Dorfplatz in Dürnbach planen. Dabei spielt der Aspekt, anderen Menschen zu helfen, die ausschlaggebende Rolle. Durch den Verkauf von handgefertigten Waren sollen sowohl die Initiative für krebskranke Kinder in München als auch der Sozialfonds in Gmund mit einer Geldspende bedacht werden.

„Uns beiden ist es ein großes Anliegen, junge Patienten und deren Familien zu unterstützen, um ihnen dadurch mehr Lebensqualität und Perspektiven zu ermöglichen. Außerdem wollen wir Senioren mit wenig Rente oder unverschuldet in Not Geratenen unter die Arme greifen“, sagt Seidler. Vor einigen Jahren sei sie der Schwab­hausenerin Renate Beck begegnet, die sich schon seit langem für krebskranke Kinder und Jugendliche stark mache, erzählt die Dürnbacher Geschäftsfrau. Der Gedanke, gemeinsam einen Markt für einen guten Zweck auf die Beine zu stellen, sei heuer im Januar gereift. „Jetzt suchen wir Männer und Frauen, die uns kostenlos Socken, Jacken, Mützen oder Kissen fertigen. Das dafür benötigte Material wie Wolle oder Stoffe stellen wir zur Verfügung“, informiert Seidler. Damit das Marktgeschehen auf Dürnbachs Dorfplatz zu einem abwechslungsreichen Einkaufserlebnis wird, wollen die Initiatorinnen auch Mitanbieter, die Handwerkliches schaffen, für ihr Vorhaben begeistern. „Unsere Vorstellung wäre, dass diese Aussteller dann auch einen kleinen Spendenbeitrag leisten“, erklärt Seidler.

Gemeinderätin Martina Ettstaller freut sich darüber, dass auch der Sozialfonds in Gmund unterstützt werden soll. „Dank des gemeindlichen Fonds kann schnell und unbürokratisch Hilfe geleistet werden. Das Geld kommt dem, der es wirklich braucht, zugute“, berichtet die Beauftragte für Senioren und Soziales. Gerade ältere Menschen mit minimaler Rente kämen oft schwer über die Runden, gibt Ettstaller zu bedenken.

Handgefertigte Waren aus Wolle, Stoff oder anderen Materialien – „kreative Menschen, die bereit sind, sich bei unserem Markt einzubringen, sollten sich sobald wie möglich unter der Rufnummer 0160/90555404 melden“, wirbt Karin Seidler, die auch noch auf der Suche nach fleißigen Kuchenbäckern und Ideengebern für Essensvorschläge ist. rei

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