Als Mechaniker um die Ostsee

Irschenberger Paar startet zum dritten Mal bei Charity-Rallye „Baltic Sea Circle“

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Tina und Tobi Goldbacher aus Irschenberg sind beim diesjährigen „Baltic Sea Circle“ das Mechanic Team.

Irschenberg/Landkreis – Nur noch wenige Tage, dann fällt der Startschuss für den diesjährigen „Baltic Sea Circle“. Bei der Rallye rund um die Ostsee sind bereits zum dritten Mal Tina und Tobi Goldbacher aus Irschenberg mit von der Partie. Die beiden Fahrzeugtechnik-Ingenieure mit dem Team-Namen „D’Oberlandla“ blicken voller Freude dem Zehn-Länder-Abenteuer entgegen, das am kommenden Samstag in Hamburg beginnt.

In 16 Tagen stolze 7500 Kilometer mit einem Fahrzeug bewältigen, das mindestens 20 Jahre auf dem Buckel haben muss, ist wahrlich kein Pappenstiel. Dazu kommt, dass moderne Orientierungshilfen ebenso tabu sind wie das Befahren von Autobahnen. Lediglich mit Landkarten ausgerüstet, erwartet die 250 Teilnehmer-Teams eine Fahrt der besonderen Art, die bis hoch zum Nordkap und wieder zurück führt.

„Diesmal treten wir nicht im Starterfeld an, sondern sind das offizielle Mechanic Team“, berichtet Tina Goldbacher und erläutert: „Wir räumen quasi das Feld von hinten auf, stehen bei etwaigen Fahrzeugausfällen mit Rat und Tat zur Seite und schauen, dass möglichst alle Mannschaften im Ziel ankommen.“ Das Goldbachersche Gefährt „da Daimler“, eine 1994er E-Klasse, werde heuer mit Werkzeug und Ersatzteilen vollgepackt und diene als Service-Mobil. „Sich gegenseitig helfen und miteinander Spaß haben – das ist der Sinn und Zweck der Rallye, bei der die Teilnehmer neben der Startgebühr noch Geld für den guten Zweck spenden“, erklärt die 43-Jährige. Auf diese Weise sei beispielsweise im vergangenen Jahr das Obdachlosen-Projekt „Kältebus München“ unterstützt worden.

Keinerlei Komfort, dafür aber jede Menge Mücken: Für das Irschenberger Paar sind es die atemberaubenden Landschaften und die Freiheit, die so manche Unannehmlichkeiten wettmachen. „Wir sind keine All-Inclusive-Urlauber. Uns liegt daran, möglichst viel Zeit in freier Natur zu verbringen“, hebt Tina Goldbacher hervor und gerät ins Schwärmen, wenn sie von weißen Stränden, einsamen Schären und tiefen Fjorden spricht. 

rei

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